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Mit der Einstiegsdroge Marihuana wird rund um den Innsbrucker Hauptbahnhof stark gedealt.

23. Januar 2018 / 11:30 Uhr

Drogen: Tirol ist Alpen-Dorado für Suchtgifthändler

Das Bundesland Tirol ist ein Alpen-El Dorado für Suchtgifthändler. Die aktuelle Kriminalstatistik für dieses Bundesland belegt, dass Cannabis, Koks und Heroin dem Alkohol mehr und mehr den Rang abläuft. Im Jahr 2014 gab es etwa 3.416 Suchtgiftfälle, im Jahr 2016 bereits über 4.000. Die Landeshauptstadt Innsbruck ist dabei das Zentrum für die Suchtgifthändler und Suchtgiftkonsumenten mit jeweils mehr als 2.000 Fällen in den Jahren 2015 und 2016. Für 2017 rechnet die Tiroler Polizei mit einem weiteren starken Anstieg der Drogenkriminalität.

Vor allem die nordafrikanische Suchtgiftszene treibt in der Landeshauptstadt ihr Unwesen. Marokkanerbanden, die sich rund um den Innsbrucker Hauptbahnhof niedergelassen haben, sorgen für Nachschub in der Drogenszene.

Marihuana als Einstiegsdroge in der Innsbrucker Szene sehr beliebt

Vor allem Marihuana ist in der Innsbrucker Drogenszene als Einstieg ins Suchtgiftmilieu sehr beliebt. Dabei ist vor allem die Jugend einer nicht zu geringen Gefahr ausgesetzt, in die Szene abzurutschen. Besonders perfide war etwa ein Fall aus dem Jahr 2017, wo ein Schulwart im Keller eines Gymnasiums eine Hanfplantage betrieben hat. 

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