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Israel schützt seine Grenzen mit einer Mauer und schiebt Illegale konsequent ab.

6. Februar 2018 / 10:30 Uhr

Israel: 40.000 illegale afrikanische Migranten werden abgeschoben

Der Staat Israel macht ernst mit seiner „Aktion scharf“ gegen illegale afrikanische Migranten. 40.000 unverheiratete und kinderlose männliche Zuwanderer, die sich derzeit in Israel aufhalten, sollen in den nächsten Tagen einen Aufforderungsbrief des Innenministeriums zum Verlassen des Landes erhalten. In diesem Brief werden die Ausländer aufgefordert, binnen zwei Monaten freiwillig das Land zu verlassen. Migranten, die bis Ende März Israel verlassen, sollen als Heimkehrprämie umgerechnet 2.800 Euro und ein Flugticket erhalten.

Weigern sie sich, von diesem großzügigen Angebot Gebrauch zu machen, dann droht ihnen die unmittelbare Schubhaft. Der Schubhaft sollen dann organisierte Abschiebungen folgen.

Illegale aus dem Sudan und Eritrea in Israel gestrandet

Vor allem Illegale aus dem Sudan und Eritrea sind in Israel nach einem Grenzübertritt gestrandet. 2017 wurden bereits 20.000 Migranten außer Landes geschafft. Seit dem Bau einer Grenzmauer zwischen Israel und Ägypten ist die Zuwanderung aus dieser Region faktisch gestoppt. Israel gewährt nur in Ausnahmefällen politisches Asyl, bei den Einwanderern handle es sich jedoch überwiegend um Wirtschaftsflüchtlinge. Durch diese restriktive Zuwanderungspolitik erspart sich der Staat Israel Probleme, wie sie etwa die Europäische Union durch die Masseneinwanderung aus Asien und Afrika über die Libyen-Route erfährt.

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