Die Abgeordnete Dagmar Belakowitsch, FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und Sozialsprecherin, hat die von der Statistik Austria bestätigten Inflationszahlen für den Monat September als schwere Belastung für die österreichischen Haushalte bezeichnet. Der Anstieg der Verbraucherpreise auf 3,6 Prozent werde vor allem durch drastische Preiserhöhungen bei Treibstoffen und Haushaltsenergie angetrieben.
Belakowitsch warf der Bundesregierung in diesem Zusammenhang Untätigkeit vor. Die Kosten für Heizöl seien um 63 Prozent gestiegen, während Treibstoff knapp 35 Prozent teurer geworden sei. Auch die Ausgaben für den wöchentlichen Einkauf hätten sich spürbar erhöht. Die Abgeordnete kritisierte, dass die Regierung keine wirksamen Maßnahmen ergreife, um die arbeitende Bevölkerung, Familien und Pensionisten spürbar zu entlasten.
FPÖ fordert Steuersenkungen und politischen Neustart
Für die freiheitliche Sozialsprecherin liegt die Hauptursache der anhaltenden Teuerung in den verfehlten Maßnahmen der Regierungsfraktionen. Ohne die Preistreiber Treibstoff und Heizöl läge die Inflationsrate lediglich bei 2,4 Prozent. Belakowitsch kritisierte, dass der Finanzminister durch hohe Steuern auf Energie- und Treibstoffkosten von den Preissteigerungen profitiere, anstatt die Steuerschraube zu lockern.
Abschließend verwies die FPÖ-Vertreterin auf vorliegende Konzepte ihrer Partei zur Senkung der Lebenshaltungskosten. Sie forderte das Ende der aktuellen Maßnahmen und sprach sich für einen grundlegenden politischen Neustart im Sinne der österreichischen Bevölkerung aus.
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