Brisanter Prozess in Hamburg! Heute, Mittwoch, steht der Ukrainer Serhii K. vor Gericht. Der ehemalige Angehörige der ukrainischen Spezialkräfte gilt als Kopf der mutmaßlichen Sabotage-Truppe. Die Bundesanwaltschaft glaubt nicht, dass er auf eigene Faust gehandelt, sondern dass es einen staatlichen Auftrag der Ukraine gegeben habe.
Heikel für Ukraine-Unterstützer
Stellt sich in diesem Prozess heraus, dass möglicherweise sogar der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seine Hände im Spiel hatte, werden die Fragen der Bürger lauter, warum Deutschland und Europa Milliarden-Hilfen in ein Land schicken, das seine wichtige Infrastruktur für Energielieferung beschädigt.
Sieben Personen beteiligt
Nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft sollen insgesamt sieben Personen unmittelbar an der Sabotage der Ostsee-Pipelines beteiligt gewesen sein. Am 26. September 2022 sollen sie drei Röhren von Nord Stream 1 und Nord Stream 2 mit Sprengsätzen stark beschädigt haben – in einer Tiefe von 80 Metern.
Schaden in dreistelliger Millionenhöhe
Nach Angaben des Gerichts sei durch die Sprengung der Pipelines ein Schaden in mittlerer dreistelliger Millionenhöhe entstanden. Über Nord Stream 1 wird bis zur Sabotage jahrelang russisches Erdgas nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern transportiert. Die später gebaute Pipeline Nord Stream 2 ist nie in Betrieb genommen worden.
Prozess könnte Jahre dauern
Wie lange der Prozess in Hamburg dauern wird, lässt sich noch nicht vorhersehen. Bislang sind Prozesstermine bis zum 29. Januar bestimmt. Prozessbeobachter rechnen damit, dass es Jahre dauern könnte, bis ein Urteil verkündet wird.
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