Zehntausende Nordafrikaner standen vor den Toren Europas – nun sind die meisten zwar wieder zurückgekehrt, doch der neuerliche Ansturm auf die spanische Exklave Ceuta setzt die Politik dennoch unter Druck. Für FPÖ-Chef Herbert Kickl steht fest: Es braucht endlich einen Asylstopp und konsequenten Grenzschutz.
Österreich muss selbst handeln
Die Situation in Spanien erinnere an das „Katastrophenjahr 2015“, weshalb die Regierung nicht abwarten dürfe, bis Österreich erneut mit einer großen Migrationsbewegung konfrontiert werde.
Kickl ging mit der katastrophal gescheiterten Flüchtlingspolitik hart ins Gericht, prangerte die illegale Masseneinwanderung sowie die Folgen für Sicherheit und Sozialsystem an. Er warnte vor steigender Kriminalität, islamistischer Terrorgefahr und der Überlastung staatlicher Strukturen. Die EU habe den Schutz der Außengrenzen seit Jahren versprochen, aber nicht ausreichend umgesetzt. Daher müsse Österreich aus selbst handeln.
Willkommenskultur muss ein Ende haben
Von ÖVP-Kanzler Christian Stocker und der Verlierer-Ampel forderte er, die Willkommenskultur zu beenden und die Grenzen zu sichern. Ein von ihm geführtes Österreich würde die „Festung Österreich“ umsetzen, so der Obmann der stimmenstärksten Partei Österreichs.
