SPÖ-Bundesgeschäftsführer stößt sich einmal mehr an Herbert Kickls Freiheitlichen, als sich um die zahlreichen Probleme der eigenen Partei zu kümmern.

13. Juli 2026 / 15:18 Uhr

SPÖ-Manager echauffiert sich über patriotische Petition: Seltenheims Anpatz-Versuch läuft ins Leere

SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim arbeitet sich an der FPÖ und Parteichef Herbert Kickl ab: Dieser habe die Partei „zur Kenntlichkeit radikalisiert“, ließ der rote Parteimanager per Aussendung mitteilen. Besonders störte er sich an einer angeblich „widerwärtigen Kampagne der rechtsextremen Stiefeltruppe“ der Identitären. FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker konterte umgehend und ließ Seltenheims Anpatz-Versuche ins Leere laufen.

Seltenheim fantasiert von Massen-Deportationen

Seltenheim beklagte unter anderem, dass Kickl und die FPÖ in den sozialen Medien dazu aufrufen, die Petition „Save Europe Act“ zu unterstützen. Damit werde einmal mehr „deutlich, was die FPÖ mit dem rechtsextremen Kampfbegriff ‚Remigration‘ meint“, schwadronierte er. Dass ein bekannter Identitärer im Impressum der Seite stehe, mache deutlich, dass es um „menschenverachtende Deportationsfantasien und Massenabschiebungen großer Teile der Bevölkerung“ gehe.

Seltenheims Diffamierungsversuche zeigen eigene Verzweiflung

Das ließ Hafenecker nicht gelten. Er sprach von einer „hysterischen Panikattacke“ und einer „durchschaubaren Schmutzkübelkampagne“ und sah darin ein „klares Zeichen der Verzweiflung“:

Weil der SPÖ jede sachliche Antwort auf die Asylkrise fehlt, greift sie zur abgenutzten Rechtsextremismus-Keule. Der eigentliche Skandal ist doch, dass hier offenbar zwischen ‚guten‘ und ‚bösen‘ Petitionen unterschieden wird. Sollen jetzt Bürgerrechte zweiter Klasse eingeführt werden, bei denen nur noch regierungskonforme Meinungen erlaubt sind? Dieses Vorgehen, bei dem Bürgerinitiativen vorab bewertet und zensiert werden, ist zutiefst undemokratisch und entlarvt die autoritären Züge der Systemparteien!

Wer Remigration ablehnt, will Asyl-Chaos

Hafenecker warf der SPÖ vor, den Begriff „Remigration“ bewusst zu diskreditieren. Gemeint sei damit die „konsequente und rechtsstaatlich gebotene Heimführung von illegalen Einwanderern, abgelehnten Asylwerbern und ausländischen Straftätern“. „Das ist eine bewusste Täuschung der Öffentlichkeit!“, stellte Hafenecker klar. Wer den Begriff angreife, wolle in Wahrheit „die ungebremste Fortsetzung des Asyl-Chaos“.

Seltenheim soll vor eigener Tür kehren

Zudem kritisierte Hafenecker die SPÖ wegen fehlender Stellungnahmen zu den Vorwürfen gegen die GPA-Jugend im Zusammenhang mit verbreiteten „Hitler-Memes“. Dabei geht es um den Vorwurf, dass im Umfeld der Gewerkschaftsjugend „Hitler-Memes“ verbreitet worden seien. „Da kommt kein Wort aus der linken Empörungsecke“, merkte Hafenecker an.

Sein Fazit fiel eindeutig aus: „Die wahre Gefahr für Österreich ist nicht eine patriotische Politik, sondern die SPÖ selbst.“ Die Österreicher wollten eine „Festung Österreich“ und „null Toleranz gegenüber illegaler Zuwanderung“, so Hafenecker.

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