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Podiumsdiskussion mit Moderator Álvaro Pavón Romero, Mike González (USA), Barbara Kolm (FPÖ), Maria Fernanda Cabal (Kolumbien) und Martin Graf (FPÖ), von links.

30. Juni 2026 / 13:39 Uhr

Kick-off in Wien: Rechte Parteien wollen Bündnis auf der ganzen Welt schmieden

Hochkarätige Veranstaltung der Patrioten gestern, Montag, in der Sky Bar in Wien, wo über eine Allianz der konservativen Kräfte in Südamerika und Europa diskutiert wurde. Ziel sei ein weltweites Bündnis der immer stärker werdenden Bewegung. 

Rechtsruck in Europa und Südamerika

Das Rechtsbündnis „Patrioten für Europa“ ist bereits die drittstärkste Fraktion im Europäischen Parlament. Nach den Wahlen in Frankreich und Schweden könnte diese Allianz zur stärksten Gruppe werden und die EU von innen heraus reformieren. Aber auch in Südamerika ist der Rechtsruck im Laufen, bemerkte András László, Präsident der „Patriots for Europe“, in seiner Eröffnungsrede. 


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Susanne Fürst sprach über Gründe, warum sich immer mehr Menschen patriotischen Parteien zuwenden.

Sozialismus braucht das Geld der anderen

Susanne Fürst, Außenpolitik-Sprecherin der FPÖ, skizzierte in ihrem Redebeitrag die Gründe dafür, warum immer mehr Menschen rechten Parteien ihr Vertrauen schenken und dem sozialistischen Gegenmodell den Rücken kehren. FPÖ-Wirtschaftssprecherin Barbara Kolm unterstrich die Worte von Fürst mit einem Zitat der britischen Premierministerin Margaret Thatcher, die meinte:

Sozialismus ist zerstört, wenn sie nicht mehr das Geld der anderen haben. 

Kolumbianische Senatorin schwärmte über Trump

Humorvoll wurde es, als Maria Fernanda Cabal, Senatorin der Republik Kolumbien, über US-Präsident Donald Trump ins Schwärmen kam. Sie sagte, dass sie ihn gerne treffen und ihm dann sagen würde: „I love you“. Martin Graf, Obmann der parlamentarischen Freundschaftsgruppe Österreich-Zentralamerika (FPÖ), replizierte darauf: „Ich kann vieles unterschreiben, was Sie gerade gesagt haben, aber ‚ich liebe dich‘ würde ich zu Trump nicht sagen“.

Weltweites Bündnis als Ziel

Graf hob die Bedeutung einer Allianz zwischen den beiden Kontinenten hervor. Die 700 Millionen Menschen in Südamerika hätten, was Tradition, Religion und Werte betrifft, die größte Überschneidung mit Europa. Diese Einschätzung teilte auch Eduardo Cader, Vorstandsmitglied der Patriots for Europe Foundation sowie Direktor für Internationale Angelegenheiten bei Foro Madrid der Fundación Disenso (Spanien), der bereits gute Kontakte zu den Parteien in Süd- und Nordamerika hat und an einer Allianz über die Kontinente hinaus arbeitet. 

Die hochkarätige Kick-off-Veranstaltung in Wien sollte das Bewusstsein dafür schärfen, eine weltweite patriotische Verbindung zu schaffen. 

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