Clemens Pig und Herbert Kickl, ORF

Der designierte ORF-Generaldirektor Pig (links) möchte die Haushaltsabgabe weiter kassieren. Der Einzige, der das verhindern kann, wäre ein Kanzler Kickl.

14. Juni 2026 / 11:08 Uhr

„Haushaltsabgabe bleibt“: Nur Kickl könnte Spielverderber des neuen ORF-Generals werden

Mit einer einzigen Aussage hat der frisch gewählte ORF-Generaldirektor Clemens Pig bewiesen, dass er dem alten System treu bleibt. Pig sagte, die Haushaltsabgabe sei gekommen, um zu bleiben. Da hat der designierte Big-Boss des Staatsfunks wohl die Rechnung ohne Volkskanzler Herbert Kickl gemacht. 

Nur noch eine Wahl vom Volkskanzler entfernt

Glaubt man den Umfragen, ist der FPÖ-Chef tatsächlich nur noch eine Wahl davon entfernt, der nächste Bundeskanzler Österreichs zu werden. Sowohl seine Partei (derzeit auf 38 Prozent) als auch er selbst führen seit Monaten klar in den Sonntagsfragen, in der Kanzlerfrage liegt Kickl sogar mit 47 Prozent uneinholbar in Führung.


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Bei Kickl ist Haushaltsabgabe Geschichte

Und wer die bisherige Arbeit von Herbert Kickl verfolgt hat, weiß: Was er vor der Wahl sagt, das gilt auch danach. Daher ist die Aussage von Clemens Pig besonders interessant, denn diese hat nur Bestand, sollte die Verlierer-Ampel samt den Grünen zur Einheitspartei verschmelzen, um die Freiheitlichen als Regierungspartei zu verhindern. Kommt Kickl als Volkskanzler, ist die Haushaltsabgabe aber Geschichte. 

Nicht nur das: Dann könnte der ORF tatsächlich entpolitisiert werden. Kein Mauscheln mehr, wer von ÖVP-Gnaden Generaldirektor wird. Kein Propaganda-Sender mehr gegen die größte im Parlament vertretene Partei durch links-ideologisierte Journalisten und „bestellten“ so genannten Experten. 

Pinke Stützräder der schwarz-roten Packelei

Die Neos – und das haben die Ereignisse jetzt gezeigt – sind von der groß angekündigten Reformpartei zum Steigbügelhalter für den „schamlosesten Postenschacher seit Jahrzehnten“ geworden, wie es FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker in Bezug auf die „Wahlfarce im ORF-Stiftungsrat“ ausdrückte. Es sei an Falschheit nicht zu überbieten, sagte Hafenecker in einer Aussendung, dass die pinke Mediensprecherin Henrike Brandstötter – wie berichtet – nach der Wahl von Pig parteipolitische Packelei anprangern würde. Das sei eine hemmungslose Selbstanklage, denn die Neos wären die Stützräder der schwarz-roten Packelei. 

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