Georg Ortner, Kabinettschef von SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer, kann sich über einen neuen lukrativen Posten freuen: Er wurde zum Vorstand der ÖBB-Infrastruktur bestellt. In der Opposition wittert man Postenschacher.
Bevölkerung wird belastet, Parteigänger befördert
An den „Futtertrögen der Republik“ würden die Einheitsparteien ihre Parteigänger versorgen, meinte FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker zur neuesten roten Personalrochade – und das, während sie gerade dabei seien, mit ihrem „Doppelbudget die nächste Belastungslawine über die Bevölkerung rollen zu lassen“.
Marterbauer betreute Diplomarbeit seines Schützlings
Für die eigenen Günstlinge würden die „roten Teppiche in die hoch dotierten Vorstandsetagen ausgerollt, während sich der normale Österreicher das Leben bald nicht mehr leisten kann“, zeigte sich Hafenecker empört. „An Schamlosigkeit nicht mehr zu überbieten“ sei diese „Freunderlwirtschaft“. Besonders bemerkenswert an der Causa ist auch, dass Marterbauer sogar die Diplomarbeit seines späteren Kabinettschefs betreut haben soll. „Jetzt betreut er ihn beim Karrieresprung auf einen Topjob“, kritisierte der freiheitliche Mandatar. Das sei „die ‚Freundschaft‘, die Marxisten meinen!“
Staatsunternehmen als „Eldorado und Versorgungsbecken“
„Tief in der DNA“ der Systemparteien liege es, dass staatliche und staatsnahe Unternehmen als „Eldorado und Versorgungsbecken“ für die eigene Klientel missbraucht würden. Was es jetzt brauche, sei eine starke FPÖ und einen Volkskanzler Herbert Kickl, der den Selbstbedienungsladen der Systemparteien endgültig schließen und die Interessen der Österreicher wieder an die erste Stelle setzen würde.


