Kommt die SPÖ zu einem Parteitag oder zu einer Klausur zusammen, ist es so sicher wie das Amen im Gebet, dass es für die Bürger wieder teurer wird. Das war auch am Samstag beim Parteitag der Wiener SPÖ so – mit einer weiteren Belastung für die Autofahrer.
Ohnehin schon Melkkuh der Nation
Der Antrag der SPÖ Wien-Alsergrund, das Parkpickerl könnte künftig an eine Öffi-Jahreskarte gebunden werden, klingt zwar skurril, doch ist bereits durchgesickert, dass die roten Gremien diesen Vorschlag sogar in den Gemeinderat bringen wollen. Wird das zur Realität, dann gute Nacht Autofahrer! Sie sind ohnehin schon die Melkkuh der Nation – und jetzt sollen sie mit dieser Maßnahme auch noch in die zu Spitzenzeiten heillos überfüllten U-Bahnen, S-Bahnen und Straßenbahnen gedrängt und finanziell zusätzlich belastet werden.Â
Trifft auch die Pensionisten
Da kommt die Beteuerung von SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig gerade recht, sich gegen die Bestrebungen der Verlierer-Ampel, Geld fürs Budget von den Pensionisten zu holen, stellen zu wollen. Tatsächlich aber wurde die ältere Generation in Wien durch Erhöhungen der Gebühren und vor allem durch das Streichen des Senioren-Fahrscheins bereits schwer belastet. Und wird die Kombination von Parkpickerl und Öffi-Jahreskarte Wirklichkeit, trifft das auch die Pensionisten.
Babler: “Zeit für Kickl ist gekommen”
Dass der Spruch „Wer hat euch verraten? Die Sozialdemokraten“ derzeit zur SPÖ passt wie die Faust aufs Auge, hat deren Vorsitzender Andreas Babler verdeutlicht, als er – entgegen der Behauptung im Wahlkampf – Kürzungen bei den Pensionisten zugestimmt hat.
Babler dürfte nun als Vizekanzler in einer eigenen Welt leben. Denn beim SPÖ-Parteitag in Wien machte er eine seltsame Prophezeiung: FPÖ-Chef Herbert Kickl würde so oft laut schreien – nicht weil er so gute Konzepte habe -, sondern weil er in Wahrheit schon spüre, dass seine Zeit gekommen sei.
Kein Kommentar zu Widerspruch
Bablers Einschätzung, dass die FPÖ am absteigenden Ast sei, konnte keiner nachvollziehen, da am selben Tag seiner Aussage eine Umfrage genau das Gegenteil aussagte: Demnach würde die FPÖ bei der nächsten Nationalratswahl sogar in Wien auf Platz eins landen.Â
Von der Kronen Zeitung zu diesem Widerspruch befragt, gab Babler keinen Kommentar ab.Â
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