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WKO-Präsident Harald Mahrer braucht sich über seine Lohnerhöhung keine Sorgen machen: Neben seinem Gehalt bei der Wirtscharftskammer (15.158 Euro im Monat) bekam er 2024 auch von der Nationalbank 88.000 Euro überwiesen.

WKO-Präsident Harald Mahrer braucht sich über seine Lohnerhöhung keine Sorgen machen: Neben seinem Gehalt bei der Wirtscharftskammer (15.158 Euro im Monat) bekam er 2024 auch von der Nationalbank 88.000 Euro überwiesen.

„Schaden angerichtet“: Unternehmer ärgern sich über Mahrers „Taschenspieler-Tricks“

Typisch ÖVP, ist man versucht, zu sagen, wenn man die beschämende Diskussion über die Gehaltserhöhung der rund 6.000 Wirtschaftskammer-Beschäftigten verfolgt und sich die Mehrfachbezüge ihres Präsidenten Harald Mahrer ansieht.

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„WKO hat bewiesen, kein Interessenvertreter der Unternehmer zu sein“

Gestern, Mittwoch, in der „ZIB2“ kam alles auf den Tisch. Unternehmer Stefan Zöchling (Auspuffhersteller Remus) brachte es auf den Punkt:

Der Schaden ist angerichtet. Ich glaube, dass sich die Wirtschaftskammer da einfach keinen Gefallen getan hat, weil sie sollte doch eigentlich die Interessenvertretung der Unternehmer sein. Das hat sie bewiesen, dass sie das offensichtlich nicht ist.

Lohnerhöhung von 4,2 Prozent ab Juli 2026

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Das Zurückrudern bei der kolportierten Lohnerhöhung von 4,2 auf 2,1 Prozent für die WKO-Mitarbeiter sei ja nur die halbe Wahrheit, kritisierte Zöchling weiter. Gerüchteweise solle es die Erhöhung auf die 4,2 Prozent ab Juli 2026 geben (das wurde auf Nachfrage der APA dann auch bestätigt). Wörtlich sagte Zöchling im ORF:

Das ist schon wieder so ein typisch politischer Taschenspieler-Trick.

„Verdienst total in Ordnung“

In der „ZIB2“ wurden zudem Mehrfachbezüge des WKO-Präsidenten Harald Mahrer bekannt. Laut ORF-Recherchen bekommt Mahrer als Wirtschaftskammer-Chef nicht nur 15.158 Euro im Monat, sondern verdiente im Vorjahr auch noch 88.000 Euro (ca. 7.333 Euro monatlich) als Aufsichtsrats-Vorsitzender der Österreichischen Nationalbank (OENB). Mahrer sagte in der „ZIB2“, dass in seiner zweiten Amtsperiode in der OENB viel mehr Arbeit dazukommen sei, er habe das am Anfang unterschätzt („das gebe ich ehrlich zu, dass das so ist“). Wenn man ein anderes Arbeitsvolumen habe und mehr zu tun habe, dann sei der Verdienst auch „total in Ordnung“.

Auf die Frage, ob Mahrer noch weitere Bezüge beziehe, etwa als Chef des ÖVP-Wirtschaftsbundes, gab es gegenüber dem ORF keine Antwort aus dem Büro des WKO-Präsidenten.

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