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Am Bahnhofsvorplatz an Wiener Praterstern konnten die Österreicher in der Nacht auf Mittwoch syrische Verhältnisse hautnah miterleben – und bezahlen.

26. Oktober 2022 / 17:14 Uhr

„Nacht der langen Messer“: Fünf Verletzte nach drei Messerstechereien in Wien

Gleich drei Messerstechereien mit insgesamt fünf Verletzten verzeichnete die Polizei in der ach so lebenswerten Wiener Stadt am gestrigen Dienstag: In der Leopoldstadt lieferten sich der Nacht auf den Staatsfeiertag mehr als zwanzig Ausländer eine wüste Messerstecherei. Und in Floridsdorf kam es zu zwei weiteren Messer-Attacken durch vorerst Unbekannte.

Nächtlicher Hubschraubereinsatz am Praterstern

Am berühmt-berüchtigten Wiener Praterstern, seit Jahren ein Kriminalitäts-Brennpunkt, kam es zunächst zu einer Rauferei, später griffen die „jungen Männer“ auch zu Stichwaffen. Laut Augenzeugen sollen bis zu 25 Personen offensichtlich ausländischer Herkunft in die Auseinandersetzung verwickelt gewesen sein.

Die Wiener Polizei kam mit einem Großaufgebot, ja sogar einem Hubschrauber zum Tatort, dessen Einsatz vom österreichischen Steuerzahler bezahlt werden muss.

Täter und Opfer stammen aus Syrien

Lediglich ein Verdächtiger, laut Polizei ein „20-jähriger österreichischer Staatsbürger mit vermutlich syrischen Wurzeln“, wurde festgenommen. Dafür drei andere, alle drei Syrer (19, 23, 26), mit teils schweren Verletzungen zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr bestand nicht.

Messer saßen auch in Floridsdorf locker

Auch in Wien-Floridsdorf gab es am späten Dienstagabend zwei durch Messerstiche verletzte Männer: Ein 48-jähriger mutmaßlich Obdachloser soll im Bereich des Bahnhofs Floridsdorf von einem ihm Unbekannten mit Schlägen und vermutlich einem Messer attackiert worden sein. 20 Minuten später erfolgte in der Brünner Straße eine weitere Messer-Attacke. Ein 23-Jähriger war mit drei ihm Unbekannten in Streit geraten, es kam zu einer Rauferei, nach der die Widersacher flüchteten. Die Polizei fahndet in beiden Fällen nach den Tätern.

Die Polizei ersucht in allen drei Fällen um Hinweise. Quelle: orf.at

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