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So stellten sich die Regierungsparteien und die SPÖ die Wirkung der Sanktionen gegen Russland vor.

21. Juli 2022 / 16:30 Uhr

Schuss ins Knie: Rubel jetzt doppelt so viel wert als vor einem Jahr

Sie posaunen seit Monaten hinaus, dass die westliche Welt mit ihren Sanktionen Russland in die Knie zwingen werde.
Ahnungslosigkeit von ÖVP und SPÖ
Selbst heute, Donnerstag, verteidigen SPÖ und ÖVP die schädlichen Sanktionen, etwa im Kärntner Landtag. Dort konterte SPÖ-Klubobmann Herwig Seiser die Forderung der Freiheitlichen nach sofortigem Stopp der Russland-Sanktionen damit, dass „der Gasliefer-Stopp nicht ausschließlich eine Antwort auf die Sanktionen sei, sondern er ist das probate Mittel für Putin, seine geopolitischen Ziele durchzusetzen.“ Und dieses gelte es zu verhindern.
ÖVP-Klubobmann Markus Malle erklärte, er halte es für eine moralische Verpflichtung, dem russischen Aggressor „die roten Linien“ aufzuzeigen:

Das Ziel der Sanktionen ist es, Russland härter zu treffen, als die EU und Österreich. Das scheint zu gelingen, die russische Wirtschaft schrumpft.

Aller Sanktionen zum Trotz
Wie kommt Malle auf diese Idee? Faktum ist, dass die Landeswährung Rubel ein neues Hoch gegenüber den Leitwährungen Dollar und Euro erklommen hat. Keine Währung hat so viel an Wert zugelegt wie der Rubel! Russlands Währung ist heute doppelt so viel wert wie noch vor einem Jahr. Aller Sanktionen zum Trotz.
Gleichzeitig hat die ukrainische Notenbank die Landeswährung Hrywnja um 25 Prozent zum Dollar abgewertet, um die verbliebene Wirtschaft zu stärken.
Schlechtes Zeugnis für hochbezahlte Politiker
Nüchtern betrachtet zeigt sich: Vom Wunsch und dem Vorhaben, Russland so zu schwächen, dass es den Krieg in der Ukraine beenden muss, ist nichts übrig geblieben. Im Gegenteil. Die Geschichte wird ihr Urteil über diese Politiker fällen: Stümper.

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