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George Soros

Der greise Privatmann George Soros stellt Forderungen, die nur gewählten Staatsoberhäuptern zustehen sollten. Denn sie entscheiden über Leben und Tod.

25. Mai 2022 / 19:58 Uhr

Privatpersonen machen Politik: Oligarch George Soros fordert Sieg über Russland

Sie geben sich ein Stelldichein im schweizerischen Davos, die Oligarchen und Wirtschaftslenker dieser Welt beim Weltwirtschaftsforum.
Auftritt wie ein Staatsmann
Alle Repräsentanten des Westens sind versammelt: Neben dem ukrainischen Präsident Wolodymyr Selenskyj, der einmal mehr Unterstützung im Krieg gegen Russland fordert, fand sich am Dienstag auch der Oligarch George Soros ein.
Der durch Spekulation und Währungswetten (!) reich gewordene gebürtige ungarischer Jude ist weder ein gewählter Repräsentant irgendeines Staates, noch in einer öffentlichen Funktion tätig, und doch tingelt er wie ein Staatsmann durch die Welt. Ja, selbst Österreichs Politiker beehrt die Privatperson mit fremder Staatsbürgerschaft mit Besuchen – und wird stets wie ein Staatsgast empfangen.
Treiber im Ukraine-Krieg
Soros nützte den Davos-Auftritt, um der Welt zu erklären: Nur ein schneller Sieg über Russland könne gewährleisten, „die offene Gesellschaft und die Zivilisation selbst zu bewahren“.
Da muss man wissen, was Soros unter „offener Gesellschaft“ versteht. Er hat, angelehnt an Karl Popper, darüber vor mehr als 20 Jahren sogar ein Buch verfasst und meint damit alles, was globalistischen Interessen dient. Daher hat er überall dort die Hände im Spiel, wo linker Gesellschaftspolitik zum Durchbruch verholfen, Kulturen durch Masseneinwanderung aufgelöst, Regierungen destabilisiert und farbige Revolutionen initiiert werden sollen.
Kampf zwischen zwei Denkschulen
Deshalb sieht Soros Russland und China als die größten Bedrohungen für sein Konzept der „offenen Gesellschaft“. Denn beide Gesellschaften wollen sich nicht „auflösen“ lassen.
Der Ukraine-Krieg ist für Soros ein Kampf zwischen „zwei Regierungssystemen, die einander diametral entgegengesetzt sind: die offene Gesellschaft und die geschlossene Gesellschaft“, wobei die erste für den Westen und die zweite für Russland und China steht.
Klimawandel als Köder
Problematisch am aktuellen Krieg sei, dass er in der Phase stattfinde, die Soros für entscheidend im Kampf gegen den „Klimawandel“ hält (dass es im Hochmittelalter wärmer als heute war und die Temperaturen seit 2015 zurückgehen, interessiert dabei nicht. Aber Klimawandel ist ein Argument, mit dem sich leicht die Bürger in den Industriestaaten gewinnen lassen).
Klares Ziel: Sieg über Russland
„Das könnte das Ende unserer Zivilisation sein“, meint der Oligarch. Es kann ihm daher nicht schnell genug gehen, den russischen Staatschef Wladimir Putin aus dem Weg zu räumen:

Der beste und vielleicht einzige Weg, unsere Zivilisation zu bewahren, besteht darin, Putin so schnell wie möglich zu besiegen.

Sagt ein Privatmann. Niemand anderer ist Herr Soros. Doch er formuliert politische Forderungen wie ein Staatsmann, Forderungen, die die Staaten und ihre Bürger tragen und bezahlen müssen. Auch die Ukrainer, die nicht nur für ihre Heimat kämpfen, sondern auch für die globalistischen Ziele von Oligarchen eingespannt werden. Putin wurde 2018 mit knapp 77 Prozent der Stimmen bei der russischen Präsidentschaftswahl gewählt, aber wer wählte Soros?

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