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Ferdinand Wegscheider

In seinem „Wochenkommentar“ nahm Ferdinand Wegscheider im Tarnanzug auch die „völlig unabhängige“ Kommission auf’s Korn, die über das Impfpflichtgesetz entscheiden soll.

22. Februar 2022 / 10:45 Uhr

„Der Wegscheider“ hält der Regierung im Kampfanzug Spiegel vor

Ferdinand Wegscheider versteht es mit seinem „Wochenkommentar“ auf Servus TV wie kein anderer, der schwarz-grünen Regierung samt ihren Helfershelfern und eingesetzten Experten den Spiegel vorzuhalten. Diesmal trat er – wie Gecko-General Rudolf Striedinger – im Tarnanzug auf, „weil es diese Woche um optisch ganz bewusst gesetzte Signale geht, die bei vielen Bürgern durchaus auch unterschiedliche Reaktionen auslösen können“.
„Fake-News auf hinterhältige Weise als Satire getarnt“
Manche würden sein Outfit wahrscheinlich so interpretieren, dass der Fasching noch nicht ganz vorbei sei, sagte Wegscheider zu Beginn seiner Sendung mit dem Titel „Freiheit – bis auf Widerruf!“. Andere wiederum würden in diesem Tarnanzug vielleicht sogar einen versteckten Hinweis sehen, dass in dieser Sendung die Verbreitung von Corona-Fake-News in hinterhältiger Weise als Satire getarnt werden sollten. Wörtlich meinte er:

Die evidenzbasierte Wahrheit ist aber, dass ich mit meinem Auftreten im Kampfanzug der Zivilbevölkerung, aber vor allem den unsolidarischen Ungeimpften unter Ihnen unterschwellig und subtil die Bereitschaft signalisieren will, dass die Regierung nicht davor zurückscheut, die Erhaltung der Volksgesundheit nötigenfalls auch mit Zwang umzusetzen. Das Motto der Gecko für die Vollstreckung des neuen Impfpflichtgesetzes lautet daher klar und unmissverständlich: „Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt“.

„Lockerungen könnten sich als Trojanisches Pferd herausstellen“
Auf gelungener, satirischer Weise wollte Ferdinand Wegscheider dem Publikum damit vermitteln, dass das Vorgehen der Regierung auf humanistischen Grundsätzen basiere (sic). Die als große Hoffnung für Freiheit angekündigte Pressekonferenz habe sich an einen Klassiker der griechischen Tragödie orientiert. Denn die mühsamen Lockerungen auf Raten könnten sich für die Bürger bald als „Trojanisches Pferd“ herausstellen.
„Roboter-Sprechpuppe in Gestalt des Gesundheitsministers“
Kanzler, Gesundheitsminister und Gecko-Spitzen hätten gönnerhaft die Zügel gelockert, nicht ohne gebetsmühlenartig zu betonen, dass die Pandemie noch nicht vorbei sei. Eine Roboter-Sprechpuppe in Gestalt des Gesundheitsministers hätte zum x-ten Mal das Narrativ der Vollimmunisierung der Geimpften ausdruckslos wiederholt.
„Ermächtigung zur freien Willkür“
Die Hoffnung mancher Träumer, die tatsächlich geglaubt hätten, dass die Regierung ihre Freiheit zurückgeben und auch das Impfpflichtgesetz wieder aufheben werde, hätte sich am Mittwoch recht schnell zerschlagen. Geplant sei bestenfalls, das verfassungswidrige Gesetz einfach nur auszusetzen. Dies hätte den unschätzbaren Vorteil, dass der Gesundheitsminister diesen mehrheitlich beschlossenen Impfplan künftig jederzeit – quasi über Nacht – wieder in Kraft setzen könne. Dies wäre eine Ermächtigung zur freien Willkür, damit die Zivilbevölkerung nie vergessen würde, von wessen Gnaden über ihr weiteres Wohl entschieden werde.
„Enormes Vertrauen der ungespritzten Bevölkerung“
Wegscheider nahm auch die neue Kommission, die über die Impfpflicht entscheiden soll, auf’s Korn:

Jetzt entscheidet wieder eine Kommission von vier unabhängigen Expertinnen und Experten. Von denen praktischer Weise drei schon jetzt der regierungsunabhängigen Gecko angehören und zudem die beiden Mediziner Kollartisch und Schernhammer, die ohnehin als impfkritisch integer und völlig unabhängig von der Pharmaindustrie bekannt sind. Alleine mit dieser Besetzung gelingt es der Regierung sicherlich, das enorme Vertrauen der noch ungespritzten Bevölkerung weiter zu stärken und auszubauen.

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