"Wald im Stadion" vertreibt Europacup-Spiele aus Klagenfurt - Millionenverluste drohen | Unzensuriert.at

"Wald im Stadion" vertreibt Europacup-Spiele aus Klagenfurt - Millionenverluste drohen

Bäume statt Fußball: Im Wörthersee Stadion werden 200 Laubbäume gepflanzt, der WAC muss in andere Stadien ausweichen. Foto: Steindy / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Bäume statt Fußball: Im Wörthersee Stadion werden 200 Laubbäume gepflanzt, der WAC muss in andere Stadien ausweichen.
Foto: Steindy / Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
12. Juni 2019 - 15:11

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Man stelle sich Folgendes einmal vor: Der Wiener Traditionsverein Rapid schafft die Teilnahme am Europacup und darf nicht im Heimstadion Hütteldorf die internationalen Spiele austragen, weil dort gerade ein "Kunstprojekt" verwirklicht wird.

Kunstintervention "For Forest"

Kaum auszudenken, was da los wäre! Kein Bürgermeister würde dieses Szenario in Wien überstehen.

Ein ähnliches Drama spielt sich derzeit - aber in Wirklichkeit - in Kärnten ab. Dort verhindert die Kunstintervention „For Forest“, dass der Europacupteilnehmer RZ Pellets Wolfsberg (WAC) nicht im Wörthersee Stadion seine Heimspiele gegen internationale Gegner austragen kann. Der WAC muss nun nach Graz ausweichen. Das bedeutet auch den Verlust von Millionen-Einnahmen an Eintrittsgeldern und Sponsoring für den WAC und die Kärntner Wirschaft, wie bereits FPÖ-Landesparteichef und Klubobmann Gernot Darmann beklagte.

200 Laubbäume statt Fußball

Denn im September und Oktober werden im Stadion, das um 92 Millionen Euro für Fußballspiele errichtet wurde, 200 Laubbäume gepflanzt (!), um den kleinen Wald nach zwei Monaten wieder abzubauen. Keiner versteht das - außer der SPÖ.

Urne von Jörg Haider in Gefängnis sperren

Kunst liegt eben im Auge des Betrachters! In diesem Fall im Auge der Klagenfurter SPÖ-Bürgermeisterin Maria Luise Mathiaschitz, die ihr merkwürdiges Kunstverständnis schon einmal zur Schau trug. Und zwar anlässlich der Jubiläumsfeier "500 Jahre Klagenfurt“. Mathiaschitz lud damals den Autor Josef Winkler als Festredner ein, der mit seiner Aussage, man solle die Urne des verstorbenen Landeshauptmanns Jörg Haider in ein Gefängnis sperren, für einen Eklat sorgte. Unzensuriert berichtete.

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