Balkan-Route: Auf der bonsnischen Autobahn A 1 transportieren Schlepper ihre „menschliche Fracht“ illegal nach Norden.

Bild: Eao-be / Wikimedia (CC-BY-SA-3.0)
Balkan-Route weiter beliebt: Schlepper-Transport mit 33 Illegalen durch Polizeisperre gestoppt

Der Migrationsdruck durch illegale Einwanderer auf der Balkan-Route in Richtung Mitteleuropa nimmt laufend zu. Am Dienstag wurde ein Schlepper-Transporter mit einer „menschlichen Fracht“ von nicht weniger als 33 illegalen Migranten in Kroatien gestoppt. Nach einer wilden, 20-minütigen Verfolgungsjagd stoppte schließlich eine rasch aufgebaute Polizeisperre den wild dahinrasenden Schlepper, und es kam zu einem heftigen Auffahrunfall auf die Hindernisse. Dem serbischen Schlepper, der erst mit schwerem Scheidegerät aus seinem Fahrerhaus befreit werden konnte, droht nun ein Strafverfahren und eine Haftstrafe.

Balkan-Alternativ-Route über Bosnien nach Mitteleuropa

Während der Weg über Nord-Mazedonien, Serbien und Ungarn weiterhin dicht ist, versuchen es immer mehr illegale Migranten über eine Alternativstrecke. Und diese führt über Bosnien, Kroatien und Slowenienalso bereits EU-Gebiet, indem sie ihre Asylanträge zu stellen hätten. Doch die Sozial-Zuckerln am Balkan sind nicht besonders üppig. Deshalb geht es dann flugs weiter nach Italien oder Österreich. Aus diesem Grund haben etwa die italienischen Grenzschutzeinheiten seit dem Vorjahr sogar die örtlichen Forstschutzorgane in ihre Abwehr- und Aufgriffstrategie, etwa rund um die Hafenstadt Triest, eingebaut.

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