Empörung über Video: Ließ Uber-Fahrerin drei beschwingte Fahrgäste im Kofferraum mitfahren? | Unzensuriert.at

Empörung über Video: Ließ Uber-Fahrerin drei beschwingte Fahrgäste im Kofferraum mitfahren?

Die Mietwagenfirma Uber sorgt in Wien immer wieder für Wirbel - eine Beteiligung am jüngsten Fall weist sie aber zurück. Foto: Dllu / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
Die Mietwagenfirma Uber sorgt in Wien immer wieder für Wirbel - eine Beteiligung am jüngsten Fall weist sie aber zurück.
Foto: Dllu / Wikimedia (CC-BY-SA-4.0)
11. Mai 2019 - 6:26

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Ein Skandal um einen nächtlichen Transport von nicht weniger als sieben Fahrgästen in einem Mietwagen, der über die Fahrdienstplattform Uber gebucht worden sein könnte, soll sich in der Wiener Innenstadt ereignet haben. Ein über oe24 verbreitetes Video zeigt, dass drei der offensichtlich bereits sehr gut aufgelegten Fahrgäste, die vorne nicht mehr hineinpassten, es sich im Kofferraum des Pkw "bequem" machten, dann Deckel zu und los.

Empörung im Netz über Hochrisiko-Fahrerin

Der Vorfall soll sich am letzten Wochenende vor dem nicht gerade für sein dezentes Publikum bekannten Aufreißer-Lokal „Bettel-Alm“ in der Johannesgasse ereignet haben. Jetzt gibt es im Netz eine flotte Verbreitung des Videos und einen Aufruf empörter Leser, die hoffen, dass die hochrisikofreudige Fahrerin identifiziert, angezeigt und bestraft wird.

PR-Agentur schließt Uber-Beteiligung aus

Während oe24 und viele Netzteilnehmer davon ausgehen, dass es sich tatsächlich um eine Uber-Fahrerin handelt, wird dies von einer PR-Agentur, die für Uber eingeschritten ist, ausgeschlossen. Dass Uber eine Involvierung in diesen Fall ausschließt, ist naheliegend, steht das Unternehmen in Österreich doch seit Jahren im Visier der Behörden und Gerichte. Eine gerichtliche Auseinandersetzung mit dem Funktaxi-Unternehmen 40100 etwa brachte Uber eine ganze Reihe von Strafen und einstweiligen Verfügungen ein.

Schon 1,2 Millionen Euro Schulden an Geldstrafen

So dürfen die Fahrer der Mietwagen keine Laufkundschaft, etwa vor Lokalen, mitnehmen und müssen nach jeder Fahrt in ihre Zentrale zurückkehren, weil sie keine Taxis sind. Der Republik Österreich soll das US-Unternehmen mittlerweile bereits rund 1,24 Millionen Euro an Geldstrafen schulden.

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