Bundespräsident Alexander Van der Bellen sorgt mit einer bemerkenswerten Social-Media-Aktion für Kritik. In einem gezielt inszenierten Video zeigt sich das Staatsoberhaupt an seinem Schreibtisch – unterlegt mit dem Song „It Was a Good Day“ des US-Rappers Ice Cube. Während er im Takt der Musik Unterlagen durchblättert, feiert er ungeniert die Wahlniederlage der US-Republikaner bei den Midterm-Wahlen.
Erklärungsversuche zur demokratischen Gewaltenteilung
In einer nachfolgenden Stellungnahme versuchte Van der Bellen, seiner musikalischen Spitze eine staatspolitische Note zu verleihen. Er begründete seine Freude über den Wahlausgang mit der Notwendigkeit einer Ausbalancierung der Macht im US-Kongress:
Die Amerikaner haben ein Signal gesetzt; sie wollen das Gleichgewicht der Kräfte behalten.
Dieses Prinzip der Gewaltenteilung sei zentral für eine funktionierende Demokratie, um eine zu starke Machtkonzentration bei einer Partei zu verhindern. Van der Bellen mahnte in seinen Ausführungen: „Niemand spricht allein für das ganze Volk.“
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