Im Hohen Haus sollte es um den Spritpreis gehen. Herausgekommen ist eine Landkarte, auf der Österreich plötzlich an Dänemark und Frankreich grenzt.
Pinke Nachbarschaftskunde sorgt für Gelächter
In der Sondersitzung des Nationalrats zur erweiterten Spritpreisbremse wollte Neos-Klubobmann Yannick Shetty der FPÖ beweisen, dass Tanken „überall um uns herum“ keineswegs billiger sei. Er hielt eine Tafel mit Dieselpreisen hoch und sprach von Preisen „in vielen benachbarten europäischen Ländern, in großen Ländern – Italien, Frankreich, Deutschland, Schweiz und Dänemark“.
FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker hakte nach:
Und dann kommt der Vertreter der Bildungspartei heraus, Klubobmann Shetty – der Bildungsminister ist doch bei euch! –, und erzählt uns hier heraußen knallhart, dass Dänemark und Frankreich Nachbarländer Österreichs sind. Gratulation: das erste Opfer der Bildungspolitik der Neos!
Flummi-Diplomatie der Bundesregierung
Aus dem Patzer zog Hafenecker den nächsten Widerspruch. Shetty hatte zuvor gesagt, Wien könne den Krieg im Nahen Osten nicht beenden, alles sei nur eine Dämpfung. Darauf der Freiheitliche:
Dann stelle ich mir die Frage, warum Ihre Ministerin, Außenministerin Beate Meinl-Reisinger, ständig um die Welt rotiert wie ein Flummi, wenn sie im UN-Sicherheitsrat und sonst wo nichts ausrichten kann!
Meinl-Reisinger war wenige Tage zuvor bei der UNO-Vollversammlung in New York; Österreich übernimmt 2027 und 2028 einen nichtständigen Sitz im Sicherheitsrat.
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