Fast ein Drittel aller fremduntergebrachten Kinder aus Österreich leben in Wien. FPÖ-Klubobmann Maximilian Krauss sieht hier massive Probleme, aber keine Handlungen der rot-pinken Stadtregierung.
Wien an der traurigen Spitze
Es bedeutet immer viel Leid, wenn Kinder aus ihren Familien gerissen werden. Wie die neusten Zahlen der Statistik Austria bestätigen, so ist aber genau das besonders häufig in Wien der Fall. Österreichweit wurden im Vorjahr 13.029 Kinder und Jugendliche außerhalb ihrer Herkunftsfamilie betreut. Fast ein ganzes Drittel hiervon fällt jedoch auf die Bundeshauptstadt Wien. Dort waren es 4.150 Kinder, die fremduntergebracht wurden. Besonders heikel: Sogar bei den Gefährdungsabklärungen liegt Wien an der Spitze.
Problem: Mangelnde Integration
FPÖ-Wien Klubobmann Maximilian Krauss sagt dazu: „Die neuen Zahlen der Statistik Austria bestätigen, was wir seit Jahren kritisieren: Die Wiener Kinder- und Jugendhilfe hat massive Probleme – und die rot-pinke Stadtregierung schaut dabei zu“. Ein Grund für die deutliche Überrepräsentation in Wien könnte auch darin liegen, dass nirgendwo sonst in Österreich so viele zugewanderte Familien leben. So mahnt Krauss: „Wenn Integration nicht funktioniert und Probleme in Familien über Jahre nicht gelöst werden, landet ein Teil dieser Fälle letztlich bei der Kinder- und Jugendhilfe – und damit auch auf Kosten der Wiener Steuerzahler“.
Familien früher unterstützen
2025 lagen die Kosten für die Kinder- und Jugendhilfe bei rund 273 Millionen Euro, wobei die Personalkosten noch nicht eingerechnet sind. Die Probleme bleiben aber bestehen, sodass es keine Lösung sein könne, immer mehr Geld in ein System zu stecken, welches die Probleme nicht löst. Stattdessen müsse Wien, so Krauss, „Familien früher und besser unterstützen, Probleme rechtzeitig erkennen und dafür sorgen, dass Kinder möglichst in ihrem familiären Umfeld bleiben können“.
