Ein syrischer Patriarch in Leipzig hat nach islamischem Recht mindestens drei Ehefrauen und mindestens 32 Kinder. Allein für diese Kinderschar fließen laut Berechnungen fast 100.000 Euro Kindergeld im Jahr.
Archaisch-islamische Strukturen mitten in Leipzig
Das Landeskriminalamt Sachsen warnt vor vier syrischen Großfamilien, die sich im Raum Leipzig mit bis zu 1.000 Angehörigen etabliert haben. Etwa 130 Personen aus diesem Milieu sind der Polizei wegen Straftaten aktenkundig. Im Fokus steht eine Kernfamilie mit mehr als 60 Mitgliedern. Fast zwei Drittel von ihnen fielen bereits mit Delikten auf, teils mehrfach. Die registrierten Straftaten liegen im dreistelligen Bereich.
Patriarch bleibt namenlos – Daten schützen den Clan
Das LKA nennt den Clan-Chef nicht. Datenschutz, heißt es, schließlich seien nicht alle Mitglieder Straftäter. Raiko Märtins, Leiter des Dezernats Organisierte Kriminalität und der Task Force Clan, erklärte:
Hierzu zählt ein Mann, der mit mindestens drei Frauen nach islamischem Recht verheiratet ist. Mit diesen Frauen hat er mindestens 32 Kinder, die teilweise bereits selbst erwachsen sind. Außerdem sind uns mindestens 25 Enkelkinder in Sachsen bekannt.
Die Task Force Clan, gegründet im Oktober 2023, hat seither rund 40 größere Einsätze gefahren. Die Palette der Delikte reicht von Rohheitsdelikten über Betäubungsmittelhandel, Geldwäsche, Steuerdelikte und Schleusungskriminalität bis zu Urkunden- und Verkehrsdelikten sowie Sozialleistungsbetrug.
Söhne als Visitenkarte der Parallelgesellschaft
Besonders auffällig sind die erwachsenen Söhne. Bilal A., inzwischen 21 und als „King Bilal“ bekannt, raste im März 2023 ohne Führerschein mit einem Mercedes auf der B87 bei Eilenburg in Sachsen vier Menschen tot. Er überlebte, flüchtete, wurde gefasst und zu dreieinhalb Jahren Jugendstrafe verurteilt. Weitere Verfahren wegen Drogenhandels, Bedrohungen und Sachbeschädigungen liefen. Halbbrüder Mohamed A. und Rami A. fielen ebenfalls mit bewaffnetem Drogenhandel, Gewalt und Sozialbetrug auf. Ein Leipziger Richter sprach von einer „Parallelgesellschaft ohne jedes Integrationsbemühen“.
Märtins beschreibt die Haltung der Clan-Migranten ganz klar:
Die akzeptieren unsere Justiz nicht, die setzen auf eigene Friedensrichter, die regeln alles intern. Im Grunde genommen verachten sie unseren Staat, unser gesamtes System. Die Abschottung innerhalb der Familienverbünde ist enorm.
