Der SPÖ-Vizekanzler und Sportminister hat bei der Schilderung seines Besuchs im Trainingscamp des österreichischen Herren-Nationalteams bei der WM 2026 in den USA die Spieler durchgängig als „SpielerInnen“ bezeichnet. Die Kronen Zeitung hat den Fall jetzt aufgegriffen und Babler zum „Kasperl der Woche“ erklärt – mit einem deutlichen Fingerzeig auf die grünen Ursprünge dieser Sprachverirrung.
Babler gendert die Herren-Elf – und die Krone schlägt zu
In seinen öffentlichen Äußerungen über den Aufenthalt bei der Mannschaft sprach Babler mehrfach von den „SpielerInnen“, denen er den Stolz des Landes persönlich übermitteln wollte. Gemeint waren David Alaba, Konrad Laimer und die gesamte aktuelle WM-Auswahl der Männer. Ein viraler Clip sowie eine breite Berichterstattung machten daraus schnell eine Satire über Realitätsverlust in der Politik. Die Kronen Zeitung zog jetzt die direkte Linie: Was früher bei den Grünen als skurrile Randerscheinung galt, ist bei der SPÖ im Regierungsamt angekommen.
Das grüne Erbe: Pühringers BäumInnen als Blaupause
Die Kronen Zeitung erinnerte in ihrer Aufbereitung ausdrücklich an Judith Pühringer. Die grüne Spitzenpolitikerin hatte schon 2025 in einer TV-Sendung von „BäumInnen“ gesprochen – Bäume, die seit jeher Bäume sind, sollten plötzlich weiblich werden. Damals sorgte das für Gelächter und Kopfschütteln. Heute zeigt sich: Die Logik dahinter hat Schule gemacht. Babler wendet dasselbe Prinzip auf die Nationalmannschaft an. Statt von Spielern zu sprechen, wo ausschließlich Männer spielen, kommt die Binnen-I-Form – konsequent und ohne Not.
