Mit einem Transparenz auf der Vienna Pride vergangenen Samstag, auf dem ein diffamierendes Fake-Bild von Herbert Kickl und Wladimir Putin zu sehen ist, haben sich die Neos als ernstzunehmende politische Partei wohl endgültig disqualifiziert.
Pinke warnten vor „KI-unterstütztem Rufmord“
Peinlich ist es für die Pinken vor allem deshalb, weil sich Abgeordnete der Neos vorige Woche in der Plenarsitzung des Nationalrats ans Rednerpult gestellt und vor „KI-unterstütztem Rufmord“ und Deepfakes gewarnt hatten. Wenn es aber darum geht, den Chef der stärksten Partei im Land auf einer öffentlichen Veranstaltung unter dem eigenen Parteilogo herabzuwürdigen, ist den pinken Moralaposteln offenbar jedes noch so schmutzige Mittel recht.
Heuchelei und politische Verlogenheit
FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker meinte daher in einer Aussendung:Â
Was die Neos hier abziehen, ist an Heuchelei und politischer Verlogenheit nicht mehr zu überbieten.Â
Die Aktion zeige laut dem freiheitlichen Generalsekretär deutlich, mit welch zweierlei Maß die Neos messen würden. Besonders Parteichefin Beate Meinl-Reisinger müsse sich hier den Vorwurf der massiven Doppelmoral gefallen lassen. Seine Begründung:Â
Wenn man die Neos politisch kritisiert und von metaphorischen Geldkoffern spricht, wird Frau Meinl-Reisinger sofort nervös und klagt, was das Zeug hält. Aber selbst schreckt sie dann nicht davor zurück, politische Mitbewerber mit billigsten, diffamierenden Fake-Bildern in den Schmutz zu ziehen.
Schuss ins eigene Knie
Mit dem manipulierten Bild eines Kusses zwischen Herbert Kickl und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, das die beiden wohl als schwules Paar darstellen sollte, folgen die Neos der Schmutzkübel-Kampagne der ÖVP. Diese hatte im Mai mit einer fragwürdigen Methode gegen ihren politischen Mitbewerber gekämpft und offenbar ein KI-generiertes Plakat unter dem Titel „Kickls Freunde“ rund um die Wiener Ringstraße aufhängen lassen.Â
Ob solche Aktionen tatsächlich die gewünschte Wirkung für ÖVP und Neos haben? Wahrscheinlich sind sie eher ein Schuss ins eigene Knie.


