Impfung

Die gesundheitlichen Schäden durch die Corona-Impfung waren auch in Japan enorm, wie eine systematische Auswertung aus 14 Kliniken zeigt.

25. März 2026 / 06:39 Uhr

Dramatische Zahlen zu Post-Vac-Syndrom: 15 Prozent arbeitsunfähig nach Corona-Impfung

Forscher der Universität Kyoto haben in einer neuen Beobachtungsstudie das belastende Post-Vac-Syndrom (PVS) analysiert: Bei 179 „klinisch definitiven“ Fällen – also Geimpften, die vor der Corona-Impfung symptomfrei waren – wurden knapp 500 Beschwerden erfasst, von denen mehr als 60 Prozent auf drei Kernbereiche entfallen. 

Besonders ältere Frauen betroffen

Am häufigsten klagten Betroffene über allgemeine Erkrankungen wie starke Fatigue (Erschöpfung) oder Fieber (29,2 Prozent), gefolgt von neurologischen Problemen wie „Brain Fog“, Schwindel und Kopfschmerzen (22,3 Prozent) sowie Skelettmuskulatur-Schmerzen in Armen, Beinen oder Rücken (10,1 Prozent); zwei Drittel der Patienten waren Frauen mit einem Durchschnittsalter von 59 Jahren.

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Symptome oft erst ein Jahr nach Impfung

Rund 65 Prozent der Symptome besserten sich teilweise, bei 30 Prozent gab es jedoch keine Veränderung, und etwa 15 Prozent der Betroffenen waren so schwer beeinträchtigt, dass sie nicht arbeiten konnten oder stationär behandelt werden mussten – bei manchen traten Beschwerden erst nach einem Jahr auf.

Die Ergebnisse, publiziert im Fachblatt Scientific Reports, gelten als erste systematische Auswertung aus 14 japanischen Kliniken, liefern jedoch keinen Kausalitätsbeweis für die Impfung als alleinige Ursache, da es sich um eine kleine Fallzahl ohne Kontrollgruppe handelt. Sie hilft Betroffenen dennoch, Symptome besser einzuordnen und Therapien anzupassen. Experten wie die Long-Covid-Plattform sehen Parallelen zu Post-Covid-Syndromen und fordern weitere Forschung zu Immunveränderungen oder persistierendem Spike-Protein.

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