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FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker (Bild) fordert SPÖ-Medienminister Andreas Babler nach dem neuesten ORF-Skandal  zum Handeln auf – doch der schweigt bisher beharrlich.

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker (Bild) fordert SPÖ-Medienminister Andreas Babler nach dem neuesten ORF-Skandal  zum Handeln auf – doch der schweigt bisher beharrlich.

Neuer ORF-Skandal um Stiftungsratschef Lederer – doch Babler schweigt

Nicht nur ORF-Generaldirektor Roland Weißmann steht im Zentrum eines Skandals, auch gegen Stiftungsratsvorsitzenden Heinz Lederer wurden Vorwürfe laut. Andreas Babler (SPÖ) müsse sich nun als Medienminister zu den Anschuldigungen äußern, fordert die FPÖ.

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Lederer hatte Kontakt mit Benko-Anwalt

Lederer soll in Abrechnungen der Kanzlei von Signa-Anwalt Stefan Prochaska auftauchen, mit dokumentierten Kontakten in den Jahren 2022 und 2023, wie die Kronen Zeitung berichtete. Dabei soll es auch um einen Bericht des ORF-Report gegangen sein, als Signa-Pleitier Rene Benko schon in den Schlagzeilen war. Babler werfen die Freiheitlichen vor, zu diesen Verbindungen zu schweigen.

FPÖ-Generalsekretär Christian Hafenecker hat dazu Fragen: „Was war der Zweck der Kommunikation zwischen Lederer und dem Benko-Anwalt? War es vielleicht der Versuch, auf die ORF-Berichterstattung Einfluss zu nehmen?“ Babler müsse hier sofort für volle Transparenz sorgen, sonst könne er Benko gleich die SPÖ-Ehrenmitgliedschaft verleihen.

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Journalistin erhebt schwere Vorwürfe

Doch damit nicht genug: Lederer soll auch profil-Chefredakteurin Anna Thalhammer gedroht haben. Thalhammer behauptete auf X, dass Lederer ihr nach einem unbequemen profil-Bericht  „Konsequenzen im ORF“ angedroht haben soll. Thalhammer hatte kürzlich interne ORF-Verflechtungen thematisiert, darunter Lederers Rolle bei der Krisenbewältigung um Weißmanns Rücktritt wegen Vorwürfen sexueller Belästigung aus dem Jahr 2022.

„Alle Dämme gebrochen“

Für Hafenecker ist ein solcher Versuch, Journalisten einzuschüchtern, ein „klarer Angriff auf die Presse- und Meinungsfreiheit“ und nicht akzeptabel. Hafenecker wörtlich:

Wenn dieser Angriff auch noch von einem ORF-Stiftungsratsvorsitzenden wegen eines ORF-kritischen Berichts geritten wird, dann sind eigentlich alle Dämme gebrochen. Babler darf als Medienminister den Kopf nicht einfach in den Sand stecken, wenn seinem Genossen Lederer vorgeworfen wird, einer Journalistin gedroht zu haben, sondern muss klare Konsequenzen setzen.

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