„Ois nur zum Ärgern“, schrieb der Kabarettist und Maler Alf Poier über sein neuestes Video auf Facebook, in dem er sich über Jö-Karte und Treue-Kunden-Bonus bei großen Handelsketten aufregt.
36 Euro Strafe wegen 15 Cent
Poier greift immer wieder Beispiele aus dem Leben heraus, die ihn maßlos ärgern. Zuletzt berichtete der Künstler über eine Strafe der Stadt Wien in Höhe von 36 Euro, weil er einen alten Parkschein verwendet hatte, der um 15 Cent günstiger war als der neue. Unzensuriert berichtete.
In Wahrheit wird alles teurer
Dass er nun – zum wiederholten Male – beim Einkaufen an der Kassa nach der Jö-Karte gefragt wurde, störte Poier so, dass er das nächste Wut-Video veröffentlichte. Er brauche keine Jö-Karte, keine Zuschriften von Strom-Anbietern, die ihm Treue-Bonus anbieten würden, sondern „gescheite Preise“. Denn in Wahrheit wird ohnehin alles teurer.
Sparbuch wegen Zinssatzes gekündigt
Zu seinem Vorteil werde ohnehin nichts gemacht, so Poier, der als Beispiel dafür die Kündigung seines Zinssatzes beim Sparbuch brachte. „Wenn’s mir wirklich etwas Gutes tun wollen, dann sollen’s mein Sparbuch so lassen“, sagte er. Aber stattdessen werde er zu einem Kundenportal verwiesen – „mich interessiert kein Kundenportal, ich will eine Beratung, ein Service“.
Damit hat Poier wohl nicht nur älteren Generationen aus dem Herzen gesprochen
