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Die Stadt Sankt Pölten hat eine neue „Attraktion“ – ein Kunstprojekt namens „Wutbox“, dessen fragwürdiger Nutzen den Steuerzahlern Geld kostet.

Die Stadt Sankt Pölten hat eine neue „Attraktion“ – ein Kunstprojekt namens „Wutbox“, dessen fragwürdiger Nutzen den Steuerzahlern Geld kostet.

„Wutbox“: Land Niederösterreich finanziert skurille Kunstaktion

Während viele Bürger finanziell stark zu kämpfen haben und sich oft das Nötigste nicht mehr leisten können, verpulvern das Land Niederösterreich und das Bildungsministerium Steuergeld für absurde Kunstprojekte.
Künstler sammeln Wutreden
In St. Pölten steht seit einigen Wochen mittem am Gehsteig ein Holz-Kobel, der optisch leicht an eine Telefonzelle erinnert und in der Mikrophone befestigt sind. Dabei handelt es sich um ein Kunstprojekt namens „Wutbox“, das Ärgernisse von Passanten und Anrainern sammeln will: „Die Wutreden können Sapere Aude zur Verfügung gestellt werden, und wir geben ausgewählte Audio-Files an zehn Schriftsteller weiter. Diese Schriftsteller bearbeiten die Wutreden künstlerisch und verwenden sie als Inspirationsgrundlage, um die Wut von Bürgern fortzuschreiben“, sagt einer der beteiligten „Künstler“ gegenüber dem Bezirksblatt.
„Wutbox“-Projekt bezahlt der Steuerzahler
Das Projekt „WUTBOX“ wird im Rahmen von „Kunst und Kultur im digitalen Raum – CALL 2021“ (Land Niederösterreich und Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlicher Dienst und Sport) finanziert und umgesetzt. Es läuft von Oktober 2021 bis Dezember 2022 und richtet sich primär an „Jugendliche, Künstler und Bürger“ der Landeshauptstadt St. Pölten.

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