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Extinction Rebellion

Nächste Steigerungsstufe: Autofahrer sind Nazis

26. Januar 2020 / 07:18 Uhr

„Wer ein Auto fährt, ist ein Nazi“: Gefälschte „Extinction Rebellion“-Aufkleber sorgen für Aufregung

Der Westdeutsche Rundfunk (WDR) hat nur den Anfang gemacht. Er ließ den Omas unserer Zeit via Kinderchor ausrichten, dass sie „Umweltsäue“ seien. Ein WDR-Mitarbeiter legte noch nach und erklärte die Omas schließlich zu „Nazisäuen“.

Doch dahinter steckt keine „Satire“, wie sich der WDR herauszureden versucht hatte, dahinter steckt die unverhohlene Botschaft an das Volk: Wer nicht mit uns ist, ist gegen uns.

Universalschimpfwort mit Wirkung

Aktuell wird die zweite Stufe gezündet. Viele Innenstädte werden derzeit mit einem Aufkleber zugepflastert, der klar macht: Wer ein Auto fährt, ist ein Nazi. Gezeichnet: die linke Öko-Truppe „Extinction Rebellion“.

Ob es die lebenserfahrenen Omas oder Autofahrer sind, als potenzielle Kritiker von weiteren Steuererhöhungen, wirtschaftlichen Einschränkungen und staatlicher Verbotspolitik im Namen des Klimaschutzes müssen sie schon im Vorfeld mundtot gemacht werden. Und welches Schimpfwort eignet sich da am besten zur Einschüchterung breiter Volksmassen? Der Nazi-Vorwurf.

Ergänzung vom 11. Februar: Als Folge des unzensuriert-Artikels sah sich Extinction Rebellion auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bemüssigt, sich von der Urheberschaft des Aufklebers, der in Nordrhein-Westfalen, Berlin, Sachsen und Niedersachsen gesichtet worden ist, zu distanzieren.

Der ewige linke Hang zum Tribunal

Und wie immer, wenn sich gegen mutmaßlich linke Aktionen Widerstand in der Bevölkerung regt, werden auch gleich Schuldige vorgeführt. Wer hätte das gedacht: Die Aufkleber seien „Teil einer dezentralen, rechten Kampagne“, „Politiker und rechte Social Media Accounts sind darin verwickelt und versuchen der Bewegung zu schaden.“ Na denn, dann passt ja das Weltbild wieder.

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