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24. Mai 2013 / 12:56 Uhr

Iranischer Ex-Mitarbeiter schoss Chef mit Gewehr nieder

Immer gewalttätiger werden Ausländer in Österreich, wenn es um Arbeitskonflikte mit Vorgesetzten oder Meinungsverschiedenheiten mit Kollegen geht. Ein 43-jähriger Iraner war am vergangenen Mittwoch von seinem Chef gekündigt worden. Der Ex-Mitarbeiter einer Blitzableiter-Firma, Babak S., geriet über die Beendigung des Dienstverhältnisses so in Zorn, dass er am nächsten Tag mit einer Winchester bewaffnet das Büro seines ehemaligen Chefs stürmte und diesen mit einem Schuss aus dem Gewehr niederstreckte. Das Opfer wurde im Oberkörperbereich erheblich verletzt.

Auslöser des Konflikts war die Weigerung trotz mehrfacher Aufforderung, den Firmenwagen nach einem Arbeitsauftrag zurückzubringen. Der Firmenchef musste deshalb mit einem Zweitschlüssel ausrücken und das dringend benötigte Auto abholen. Daraufhin kündigte er den uneinsichtigen Arbeitnehmer.

Täter transportierte Schusswaffe in Gitarrentasche


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Dass es sich bei der Tat des Ausländers keineswegs um einen spontanen Wutausbruch gehandelt hat, beweisen die “Vorbereitungshandlungen” des Iraners. Er transportierte die Winchester in Mafia-Manier in einer Gitarrentasche. Zu diesem Zweck war der Gitarrenkörper zwar in der Tasche verblieben, der Gitarrenhals jedoch abmontiert worden, stattessen hatte der mutmaßliche Täter die Waffe dort deponiert.

Nur das Eingreifen eines weiteren Mitarbeiters verhinderte, dass der Mann weitere Schüsse abfeuern konnte. Der Iraner befindet sich in Haft.


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