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ORF

4. Februar 2014 / 11:47 Uhr

Wieder einmal amtlich: ORF vergisst auf FPÖ!

Obwohl die Grünen im Vergleich zu den anderen Parteien nachweislich die höchste Medienpräsenz im ORF genießen, fühlen sich die „Pseudo-Ökos“ offenbar benachteiligt. „Uns geht es ausschließlich um eines: die größtmögliche Unterstützung eines unabhängigen, starken öffentlich-rechtlichen ORF und die Erfüllung des Informationsauftrags. Das ist gerade in Wahlkampfzeiten demokratiepolitisch von großer Bedeutung“, ließ der grüne Mediensprecher Dieter Brosz ausrichten. Was er konkret damit meinte, bzw. ob er erreichen will, dass die Grünen noch mehr Präsenz im ORF haben, ließ er offen. Die Grünen lassen die Präsenz der Parteien von einer Agentur regelmäßig auswerten.

Im Zeitraum 27.1. bis 2.2. 2014 wurde die FPÖ vom ORF – im Gegensatz zu den Grünen – nahezu vergessen. In der ZiB1 kam die FPÖ auf 2 Prozent Anteil der Berichterstattung. Die Grünen kamen auf 20 Prozent. In der ZiB2 war es gar nur 1 Prozent, wobei die Freiheitlichen keine einzige Sekunde im O-Ton vorkam. Die Grünen hingegen haben stets eine Präsenz im zweistelligen Prozentbereich. Eine „Unabhängigkeit“ des ORF hätte somit wahrscheinlich den Effekt, dass die FPÖ im ORF gemessen an Ergebnis der Nationalratswahl wohl stärker berücksichtigt werden würde, als den Grünen lieb ist.

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