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14. August 2014 / 14:00 Uhr

Banken müssen Ungarn bei Fremdwährungskrediten entschädigen

Der konservative Ministerpräsident Ungarns, Viktor Orban, schützt seine Bürger vor den in der Vergangenheit stattgefundenen Fremdwährungs-Kredit-Exzessen zu Lasten der Kreditnehmer. Vor der Finanzkrise hatten Banken in Ungarn massenhaft Fremdwährungs-Kredite an den Mann gebracht. Nachdem der Forint abgewertet werden musste, konnte viele Ungarn ihre Kredite nicht mehr bedienen und drohten insolvent zu gehen.

Orban hat nun die Banken gesetzlich verpflichtet, auf Zinszahlungen und Kreditgebühren zu verzichten und bereits erhaltene Zahlungen zurückzuerstatten. Dies führt zu massiven finanziellen Auswirkungen vor allem auch für österreichische Bankinstitute.

Hunderte Millionen Euro fließen an Ungarn zurück


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Durch diese Maßnahme fließen hunderte Millionen Euro an die Ungarn zurück, So muss etwa die ungarische Großbank OTP rund 130 Millionen an ungarische Kreditnehmer zurückzahlen. Die Erste Bank rechnet in Ungarn mit Gesamtbelastungen für 2014 von bis zu 300 Millionen Euro, die Raffeisenbank und die UniCredit-Tochter Bank Austria mit bis zu 30 Millionen Euro.

Nach der gesetzlich festgelegten Zwangskonvertiertung von Fremdwährungskrediten 2011 ist dies nun eine weitere Maßnahmen, um die Ungarn vor der internationalen Finanzwirtschaft zu schützen. 


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