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22. August 2014 / 15:00 Uhr

Russland schließt Fast-Food-Filialen von McDonald`s

Immer bizarrere Züge nimmt der zwischen dem Westen und Russland tobende Wirtschaftskrieg im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt an. Nachdem die USA und die EU weitreichende Wirtschaftssanktionen gegen Moskau erlassen hatte, weht nun auch für westliche Wirtschaftsunternehmen in Russland ein zunehmend rauher Wind. Aktuell im Visier der russischen Gesundheitsbehörden  unter dem Titel “Einhaltung der Hygienevorschriften” steht die Fast-Food-Kette von McDonald`s. 

Dies führte nun dazu, dass vier der insgesamt 400 landesweit betriebenen McDonald`s-Filialen geschlossen werden mussten. Ein der vier betroffenen Moskauer Filialen befindet sich am Puschkin-Platz. Diese Filiale war am 31.Jänner als erstes US-Fast-Food-Restaurant in Russland nach Fall des Eisernen Vorhangs eröffnet worden.

Gesundheitsbehörden bereiten weitere Kontrollen vor


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Nach den Beanstandungen von einschlägigen Hygienevorschriften in den betroffenen Moskauer Filialen bereiten die russischen Gesundheitsbehörden weitere landesweite Kontrollen vor. Was dies für den US-Weltkonzern bedeutet, ist laut Wirtschaftsexperten noch offen. Neben offiziellen lebensmittelrechtlichen Differenzen zwischen den russischen Behörden und McDonald`s scheint auch die außenpolitische Chemie seit dem Frühjahr 2014 gestört.

Damals schloss McDonald`s nach dem Anschluss der Krim an Russland alle seine dortigen Filialen und übersiedelte sie in die Ukraine. Dass sich der US-Konzern in derart öffentlicher Art und Weise propagandistisch vor den Karren Kiews spannen hat lassen, nehmen ihm viele Entscheidungsträger in Moskau übel. 


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