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12. Dezember 2014 / 06:19 Uhr

Der Westen will weitere 100.000 Flüchtlinge aus dem Nahen Osten aufnehmen

Während die meisten europäischen Staaten angesichts der Flut an Flüchtlingen und Asylanten aus dem Nahen Osten nicht mehr wissen, wo diese untergebracht werden sollen, aktuell auch in Österreich der Fall, planten nun die meisten westlichen Industrienationen bei einer UNHCR-Konferenz, weitere 100.000 Flüchtlinge aus Syrien aufzunehmen.

EU pumpt Millionen Euro in Türkei

Dem Apell der Asylindustrie und ihrer zahlreicher NGO´s, mehr Flüchtlinge in westlichen Industrienationen aufzunehmen, kamen die meisten Staats- und Regierungschefs bei der internationalen Konferenz auch nach. Dabei sollen 38.000 neue Plätze für Flüchtlinge geschaffen werden, was angesichts der prekären Haushaltsbudgets der meisten westlichen Industrienationen eine enorme zusätzliche Belastung bedeuten würde. Schon jetzt wissen die meisten Staaten nicht, wo sie die Flut an Flüchtlingen unterbringen sollen. In Österreich wurden etwa Kasernen, Turnsäle und Hallen dafür zweckentfremdet, in Deutschland sogar Schulen und Schlösser.


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Nach einem Besuch der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini in einem Flüchtlingslager in der südosttürkischen Provinz Kilis, erklärte sich die Europäische Union außerdem bereit, weitere zehn Millionen Euro an Flüchtlingshilfsgeldern an die Türkei zu übermitteln. Man könne die Flüchtlingsbewältigung nicht nur den syrischen Nachbarstaaten überlassen, die ohnehin am Limit wären, so Mogherini. Bislang hat die EU nach eigenen Angaben bereits 187,5 Millionen Euro für Flüchtlinge in der Türkei bereitgestellt.


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