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„Bild“-Herausgeber Kai Diekmann muss sich gegen schwere Vorwürfe einer Springer-Mitarbeiterin wehren.

8. Januar 2017 / 09:47 Uhr

Schwerer Vorwurf der sexuellen Belästigung gegen „Bild“-Herausgeber Kai Diekmann

Die deutsche Bildzeitung steht gerne mit großen Schlagzeilen im Fokus der Medienwelt. Jetzt aber tut sie das ungewollt. Denn der Herausgeber der Bild, Kai Diekmann, soll im Sommer beim Baden eine Springer-Mitarbeiterin sexuell belästigt haben.

Wie der Spiegel berichtet, soll sich die Tat nach einer Klausturtagung in Potsdam zugetragen haben. Die dortige Staatsanwaltschaft habe eine Strafanzeige und Ermittlungen in dieser Sache bestätigt. Diekmann bestreitet im Spiegel-Bericht die Vorwürfe, für ihn gilt die Unschuldsvermutung.

Diekmann-Anwalt: "Vorwurf ist haltlos"

Epoch-Times zitiert dazu eine Stellungnahme von Diekmanns Rechtsanwalt Otmar Kury:

Der gegen Herrn Diekmann erhobene Vorwurf ist haltlos, und wir haben vollstes Vertrauen in die Arbeit der Ermittlungsbehörden.

Und Springer-Sprecherin Edda Fels sagte gegenüber der Deutschen Presseagentur, sie könne die Angaben des Nachrichtenmagazins (Der Spiegel, Anm. d. R.) bestätigen. Das Unternehmen habe die Vorwürfe mit Hilfe externer Rechtsexperten untersucht und mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln kein strafbares Verhalten Diekmanns festgestellt.

Untersuchungs-Ergebnisse der Staatsanwaltschaft weitergeleitet

Man habe die Ergebnisse dieser Untersuchung dennoch – und mit Einverständnis von Herrn Diekmann – zur rechtsverbindlichen Klärung an die Staatsanwaltschaft weitergegeben.

Dass Kai Diekmanns Abgang als Bild-Herausgeber Ende Jänner mit dem Fall zu tun habe, bestreiten sowohl der Betroffene als auch die Bildzeitung. Diese Entscheidung sei vor mehr als einem Jahr gefallen, die Vorwürfe hätten den geplanten Abschied allenfalls beschleunigt.

 

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