Linkspolitiker De Magistris möchte als Bürgermeister von Neapel negative Berichte verhindern.

21. April 2017 / 11:00 Uhr

Neapels linker Bürgermeister will gegen “negative Berichte” vorgehen

Immer wieder besondere Blüten treibt der Kampf der politischen Linken gegen die Meinungsfreiheit. Jüngstes Beispiel ist die süditalienische Stadt Neapel, wo der linksliberale Bürgermeister und ehemalige Staatsanwalt Luigi De Magistris gegen negative Berichte über die Stadt und die dort herrschenden Verhältnisse rechtlich vorgehen möchte.

Dieser Maulkorberlass ist verknüpft mit einer eigens eingerichteten Homepage unter dem Titel "Verteidige Deine Stadt", wo solche Berichte gemeldet werden sollen.

Gegen das Image "Mafia-Stadt"


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Offiziell rechtfertigt De Magistris die Denunzianten-Homepage damit, dass man gegen Imagebilder vorgehen wolle, die Neapel als Hochburg der Kriminalität und der Mafia darstellen, wo Müllentsorgung und Verwaltung nicht funktionieren.

Klagen gegen verleumderische Berichte

Auf Grundlage der über die Homepage einlangenden Denunziationen soll bei (in den Augen der Stadtverwaltung Neapel) gravierenden Fällen sogar der Weg gerichtlicher Klagen gegen die Berichterstattung beschritten werden.

Zuletzt kam Neapel beispielsweise im Frühjahr 2010 europaweit in die Schlagzeilen, als über sogenannte Baby-Gangs berichtet wurde – Gruppen von Nachwuchskriminellen, die mit Schusswaffen bis hin zur Kalaschnikows auftreten und sich im Drogengeschäft breit gemacht haben.


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