Dschihad in Europa: Nacht der langen Messer in London und Brüssel (Symbolfoto).

26. August 2017 / 17:43 Uhr

“Allahu Akbar” – Soldaten und Polizisten bei Messerattacken verletzt

Kaum ein Tag vergeht mehr in Europa, ohne Terroralarm. Freitag Abend waren Brüssel und London Schauplätze von Messerattacken. In Brüssel wurde der Attentäter erschossen.

Dschihadist rief "Allahu Akbar"

Freitag Abend gegen 20.15 Uhr war eine Militärpatrouille im Zentrum von Brüssel Ziel einer islamistischen Terrorattacke. Unter "Allahu Akbar"-Rufen ging der Attentäter mit einem Messer auf die Soldaten los. Ehe sie das Feuer eröffnen und den Angreifer niederstrecken konnten, wurden zwei von ihnen an Gesicht und Händen leicht verletzt. Medienberichten zufolge handelt es sich bei dem Attentäter um einen 30-jährigen Somalier mit belgischer Staatsbürgerschaft. Der angeschossene Dschihadist erlag wenig später seinen Verletzungen. Die Staatsanwaltschaft geht von einem terroristischen Verbrechen aus.


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Angriff auch in London – Attentäter zog Schwert

Ebenfalls Freitag Abend, kurz nach 20.30 Uhr, waren Polizisten in London vor dem Buckingham Palast auf ein verdächtiges Fahrzeug aufmerksam geworden. Bei einer anschließenden Kontrolle wurden die unbewaffneten Beamten vom Fahrer mit einem Schwert attackiert und leicht verletzt. Die Beamten konnten ihn mit Pfefferspray überwältigen  und festnehmen. Der Mann soll mehrfach "Allahu Akbar" gerufen haben. Über die Abstammung des Mannes ist nichts bekannt. Er soll in Luton bei London wohnhaft sein. Möglicherweise konnten die Beamten durch ihr Eingreifen einen geplanten blutigen Anschlag auf Zivilisten verhindern. Der Vorfall wird von den Behörden als terroristischer Akt behandelt.


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