Die Flüge für Fly-Niki-Kunden sind auf jeden Fall gestrichen, wer nach der Air-Berlin-Pleite gebucht hat, bekommt aber zumindest sein Geld zurück.

2. Jänner 2018 / 14:25 Uhr

Fly-Niki-Kunden bangen: Wird es eine Kulanzlösung vom neuen Besitzer geben?

Schlechte Nachrichten gibt es für Fluggäste, die Niki-Flüge unmittelbar vor der Insolvenz gebucht haben. Durch die Übernahme der Slots, Mannschaften und Flugzeuge durch den britisch-spanischen Luftfahrtkonzern IAG bleiben bisherige Niki-Kunden auf 400.000 nunmehr wertlosen Flugkarten sitzen. Wie der deutsche Insolvenzverwalter mitgeteilt hat, habe man die Niki Luftfahrt GmbH nicht mit allen Rechten und Pflichten übernommen, sondern nur einzelne Teile.

Vor allem jene 200.000 Konsumenten, die selbst gebucht haben, schauen damit laut ORF wahrscheinlich durch die Finger, da die ausgestellten Flugkarten von der Insolvenz betroffen sind. Reisebüro-Kunden sind immerhin versichert.

Nur Kulanz-Lösung der IAG könnte helfen


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Jetzt hängt es von der IAG ab, ob es für die betroffenen Fluggäste eine Kulanzlösung gibt, oder ob der neue Flugbetrieb gänzlich ohne Altlasten starten wird. Besser geht es zumindest jenen Passagiere, die nach der Insolvenz der Niki-Mutter Air Berlin Flüge gebucht haben. Sie fallen zwar ebenfalls um ihren tatsächlichen Flugtransport  um, werden aber ihren Kaufpreis zurückbekommen.

Die Einnahmen aus diesen gekauften Flugkarten sind nämlich auf ein Insolvenz-Treuhandkonto gelegt worden und können aus diesem rückerstattet werden. Kritik am Insolvenz-Verkauf von Niki an die IAG kommt aus der bayrischen CSU, die der EU-Wettbewerbsbehörde hier Manipulation vorwirft. 

 


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