Eine parlamentarische Anfrage der FPÖ bringt neue Details zu den Ausgaben im Ressort von SPÖ-Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler ans Licht: Allein im ersten Quartal 2026 beliefen sich die Reisekosten seines Ministeriums auf mehr als 50.000 Euro.
Während viele Menschen in Österreich angesichts der weiterhin hohen Teuerung auf Urlaubsreisen verzichten müssen, war die Verlierer-Ampel in den ersten Monaten des Jahres offenbar besonders mobil. Die FPÖ fragte deshalb die Reisekosten aller Ministerien quartalsweise ab.
Flugreisen als größter Kostenblock
Der mit Abstand größte Ausgabenposten entfiel auf Flüge. Laut Bablers Angaben kosteten Flugreisen insgesamt 40.875,88 Euro. Eine von FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz verlangte detaillierte Aufschlüsselung nach Ziel, Kosten, Flugklasse und Reisegrund blieb jedoch aus.
Als Begründung verwies Babler darauf, dass eine noch genauere Auswertung einen unverhältnismäßig hohen Verwaltungsaufwand verursachen würde. Immerhin erklärte er, dass grundsätzlich die Buchungsklasse Economy verwendet werde.
Weitere Ausgaben für Bahn, Taxi und Mietwagen
Neben dem Flugverkehr fielen auch Kosten für andere Verkehrsmittel an. Für Bahnfahrten wurden 7.031,38 Euro verrechnet, für Taxis 1.536,05 Euro und für Busfahrten 132,84 Euro. Zusätzlich schlugen Mietwagenservices bei einer Delegationsreise mit 1.663,62 Euro zu Buche.
Damit summieren sich die Ausgaben im ersten Quartal auf mehr als 50.000 Euro. Die Zahlen zeigen, dass auch kleinere Posten das Gesamtbild der Reisekosten deutlich mitprägen.
Nächste Frist im September
Wie hoch die Reisekosten im zweiten Quartal ausgefallen sind, soll spätestens am 9. September bekannt werden. Bis dahin muss Babler die neue Anfrage der Freiheitlichen beantwortet haben.
