Die Menschen hören ihm zu, sind begeistert, glauben ihm! Der Sozialforscher und Politik-Kommentator Bernhard Heinzlmaier füllt bei seinen Vorträgen derzeit alle Säle. So auch gestern, Dienstag, in der Großfeldsiedlung in Wien-Floridsdorf, wo Heinzlmaier auch erzählte, dass er als Wähler von der SPÖ zur FPÖ konvertierte, „als die Sozialdemokraten plemplem wurden“, und warum sein Kühlschrank voll mit Müller-Milch-Produkten ist.Â
„Ich könnte mir das Leben einfacher machen“
„Ich könnte mir das Leben einfacher machen“, sagte Heinzlmaier in einer kurzen Replik auf das, was ihm angetan wurde, als er sich als Blauer zu erkennen gab. Man habe ihn aus allen Unis verjagt und die Staatsanwaltschaft brauchte ein Jahr, um festzustellen, dass es nach sechs Anzeigen (!) wegen Tragens eines T-Shirts, das den Linken nicht passte, keinen Anfangsverdacht einer verbotenen Tat gibt.
Gravierende Probleme
Was der bekannte Sozialforscher, der in der Angerer Straße in Wien-Floridsdorf aufgewachsen ist, zu sagen hat, untermalt er mit Fakten. Die Teuerung, der Krieg in der Ukraine und die Gewalt im öffentlichen Raum seien die dringendsten Probleme der Zeit, zählte Heinzlmaier auf. 80 Prozent der Frauen hätten Angst, nach Einbruch der Dunkelheit nachhause zu gehen. Diese gravierenden Probleme zu lösen, traue die Bevölkerung der Verlierer-Ampel nicht zu.
Verlierer-Ampel zieht gesamte Politik in die Tiefe
74 Prozent hätten generell kein Vertrauen mehr in die Politik. Die derzeitige Regierung aus ÖVP, SPÖ und Neos würden die gesamte Politik in die Tiefe ziehen. Die Menschen hätten immer mehr den Eindruck, dass die drei Figuren, Kanzler Christian Stocker, Vizekanzler Andreas Babler und Neos-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger nichts zusammenbringen würden. Besonders dramatisch sehe es für die ÖVP aus, die bei den Wählern unter 30 nur noch bei sieben Prozent liegen würde.
Auch Bader-Meinhof-Bande kein eigetragener Verein
Den Linksextremismus bezeichnete Heinzlmaier als echte Gefahr für die Demokratie. In ihrem vorgeblich antifaschistischen Kampf würde zum Beispiel die „Antifa“ vor Angriffen auf Subjekte und Objekte nicht zurückschrecken, um einen Umsturz im Staat herbeizuführen. Dass SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer die linksextreme „Antifa“ als Organisation nicht kennen wolle, wäre schier unglaublich. Auch die „Rote Armee Fraktion“ der Bader-Meinhof-Bande oder die Mafia in Italien seien kein eingetragener Verein.
Kühlschrank ist voll mit Müller-Milch-Produkten
Als weitere Gefahr für die Demokratie sieht Heinzlmaier die Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs), „die zwar nicht in der Regierung sitzen, aber von dieser finanziert werden“. Die größte NGO in Österreich wäre die Caritas – und die lebe vom Asyl. Wie NGOs agieren, zeige ein Beispiel aus Deutschland, wo es eine linke NGO-Kampagne gegen Müller Milch gebe, weil sich der Chef des Unternehmens, ein CDU-Wähler, mit AfD-Chefin Alice Weidel getroffen hat.
„Mein Kühlschrank ist seither voll mit Müller-Milch-Produkten – aus Solidarität zum Unternehmen“, sagte Heinzlmaier, der darauf aufmerksam machte, zu achten, wem man sein Geld spendet. Die Menschen bei den NGOs seien nämlich nicht nur gute Menschen, sie würden auch davon leben.


