Nach der Logik der Linken ist schulischer Erfolg nicht vom persönlichen Eifer abhängig.

12. April 2025 / 17:28 Uhr

„Klassenfrage“: Linke wollen Hausaufgaben abschaffen

Mit einem Fünf-Punkte-Plan in der Bildungspolitik lässt „Die Linke“ aufhorchen. Sie fordert nichts weniger als das Aus für Hausaufgaben.

„Soziale Spaltung“ wegen Hausaufgaben

Getrieben werden die Linken vom Klassenkampf. Denn „Hausaufgaben seien auch eine Klassenfrage“, so Parteichef Jan van Aken. Die Aufgaben, die die Lehrer für die Freizeit der Schüler ausgeben, würden nämlich vor allem von Kindern aus gebildeten Familien gemacht, während die unteren sozialen Schichten tendenziell seltener Hausaufgaben erledigen.


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Damit würden Hausaufgaben „die soziale Spaltung vertiefen.“

Oberschichtkinder haben es schwerer

Dabei machen die Linken aber nicht die mangelnde Bereitschaft der Schüler verantwortlich für das nicht Erledigen der Hausaufgaben, sondern die Begleitumstände. „Wer kein eigenes Zimmer hat, keine Ruhe, keine Unterstützung hat, bekäme schlechtere Noten“.

Dem widerspricht eine Studie der Universität Duisburg-Essen, wonach Schüler aus den unteren sozialen Schichten, vor allem, wenn sie Migrationshintergrund haben, an deutschen Schulen bevorzugt behandelt und keineswegs benachteiligt werden. Sie bekommen bessere Noten, als ihnen zustehen.

Kein Fleiß, dafür Preis

Doch für die Linken besteht keine individuelle Schwäche, sondern „strukturelle Ungerechtigkeit“. Wie der Stern berichtet, soll damit für Bildungsgleichheit gesorgt werden. Keine Hausaufgaben, kein ungleicher schulischer Erfolg, so die Logik der Linken.


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