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Das war das Versprechen der EU für die Wirkung der Wirtschaftssanktionen gegen Russland.

20. April 2024 / 08:48 Uhr

Sanktions-Länder gegen Russland: Der große Schuss in Knie

Österreichs schwarz-grüne Bundesregierung trägt die EU-Sanktionen gegen Russland aktiv mit. Ein halbes Jahr nach Kriegs- und damit Sanktionsbeginn unterstrichen ÖVP und Grüne, „dass die Sanktionen wirken und die russische Wirtschaft stark schwächen“.

Russlands Wirtschaft boomt

Das war falsch. Die russische Wirtschaft trotzt den EU-Sanktionen. 2023 betrug das Wirtschaftswachstum 3,6 Prozent und lag damit deutlich über den von der OECD erwarteten Werten. Und das setzt sich auch heuer fort. Russlands Wirtschaft wächst viel stärker als jene der Sanktionstreiber.

Prognose angehoben

Laut Internationalem Währungsfonds (IWF) soll Russlands Wirtschaft 2024 um 3,2 Prozent wachsen. Die Einnahmen aus dem Ölgeschäft sind konstant hoch, die Versuche des Westens, die russischen Ölexporte mit Preisobergrenzen zu versehen, sind gescheitert. Außerdem entwickelte Russland als Folge der Sanktionen seinen Binnenmarkt. Mit Erfolg: Investitionen im eigenen Land sorgen für wirtschaftliche Stabilität.

Auch für 2025 hob der IWF seine Prognose für Russland jetzt an.

Schuss ins Knie

Im Vergleich dazu ist das vom IWF prognostizierte Wirtschaftswachstum der Sanktions-Länder der EU und Großbritanniens mit 0,5 Prozent Wachstum sehr mager.

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