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Weil aufgrund der Corona-Maßnahmen die Bundesmuseen (Bild: Belvedere) mehrmals schließen mussten, gab es starke Einbrüche bei den Besucherzahlen.

31. März 2023 / 16:21 Uhr

Besucher-Schwund: Corona-Zwangssperren machten Museen schwer zu schaffen

Eine Anfrage des FPÖ-Politikers Thomas Spalt führte zu einer Anfragebeantwortung durch den für Kultur zuständigen Vizekanzler Werner Kogler (Grüne), die aufzeigt, wie sehr die Bundesmuseen in Zeiten der Corona-Pandemie aufgrund mangelnder Besucherzahlen gelitten hatten.

Mehrmals geschlossen

Die Bundesmuseen samt der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) mussten mit 11. März 2020 schließen. Die Wiedereröffnung erfolgte in den einzelnen Häusern zwischen 15. Mai und 1. Juli 2020 individuell nach Ermessen der Geschäftsführungen. Im Zeitraum vom 3. November bis 6. Dezember 2020 sowie vom 26. Dezember 2020 bis 7. Februar 2021 und vom 1. April bis 2. Mai 2021 mussten die Bundesmuseen und die ÖNB abermals schließen.

Albertina als Musterbeispiel

Ein paar Daten sollen genannt werden. Etwa für die in der Wiener Innenstadt angesiedelte Albertina. 2019 waren noch 1.001.294 Besucher gezählt worden. 2020 dann ein drastischer Einbruch auf nur 360.073. Nicht viel besser 2021 mit 461.800 Besuchern. Im letzten Jahr gab es dann zumindest wieder 965.520, womit der Wert von 2019 fast erreicht worden war.

Wo waren die meisten Besucher?

Von allen Bundesmuseen ist wohl das Kunsthistorische Museum in Wien die beliebteste Attraktion. 1.345.617 Besucher gab es dort 2022. 2019 waren es aber noch 1.745.070, während 2020 ein Tiefpunkt mit nur 454.291 Besuchen erreicht worden ist. Gut besucht war im Vorjahr auch wieder das Belvedere mit 1.241.567 oder das Naturhistorische Museum mit 832.490 Gästen.

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