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Nina Proll

Schauspielerin Nina Proll attackiert auf “Instagram” die Wiener Wochenzeitung Falter und den Wiener SPÖ-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.

10. Dezember 2022 / 11:49 Uhr

Schauspielerin Nina Proll an SPÖ-Stadtrat Hacker: „Watschen, dass ihm der Schädel wackelt“

„Vorstadtweib“ Nina Proll (48) reicht es nun endgültig mit dem Corona-Wahn und den Medien, die für die wandelnde Plüsch-Spritze „Boosta“ auch noch kräftig die Werbetrommel rühren.

“Nehmen Journalisten eigentlich Psychopharmaka?”

Das Fass zum Überlaufen bei der Schauspielerin brachte die aktuelle Titelseite der Wochenzeitung Falter, auf der „Boosta“ nicht nur von der Titelseite lacht, sondern auch noch zum „Hero der Woche“ gekürt wird. Auf “Instagram” fragte sich Nina Proll daraufhin:

Nehmen die Journalisten beim Falter eigentlich Psychopharmaka oder trinken sie lediglich Alkohol, wie Peter Hacker? Ich frage für einen Freund…

In ihrer Story teilt sie zudem ein Video, in dem die Wiener Kult-Figur „Mundl Sackbauer“ dem Stadtrat mit einer “Watschen” droht, “dass ihm 14 Tage der Schädel wackelt”. 

Kickl: “Exzellente Schauspielerin, die sich nicht den Mund verbieten lässt”

Nina Proll hat ihre kritische Einstellung gegenüber den Corona-Maßnahmen immer beibehalten (siehe auch ihr Satire-Video), auch wenn sie dadurch persönliche Nachteile erlitt. FPÖ-Parteichef Herbert Kickl hat sie auf seiner Facebook-Seite als „exzellente Schauspielerin, die sich nicht den Mund verbieten lässt“ gelobt.

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Infektiologe: “Corona ist nicht mehr das Hauptproblem”

Dass Proll sich als Feindbild ausgerechnet den Wiener-Gesundheitsstadtrat Peter Hacker von der SPÖ ausgesucht hat, liegt auf der Hand. Er verkörpert den harten Corona-Weg seines Bürgermeisters und Parteifreundes Michael Ludwig – einen Weg, den keiner mehr versteht. Denn selbst der Innsbrucker Infektiologe und Direktor der Universitätsklinik für Innere Medizin, Günter Weiss, erklärte erst am Donnerstag gegenüber der APA, dass sich Covid-19 inzwischen „in andere saisonale respiratorische Infektionen beziehungsweise Erkrankungen eingereiht“ habe. Wörtlich sagte er:

Bei zwei Dritteln bis drei Vierteln der Menschen, die mit einer Covid-Infektion zu uns ins Krankenhaus kommen, ist Corona nicht mehr das Hauptproblem. Covid SARS-CoV-2 wird Teil jener Virusinfektionen werden, die uns vor allem in der kalten Jahreszeit beschäftigen und plagen.

Arbeitsplatz nur für geimpfte Personen

Während also renommierte Ärzte Entwarnung geben, bleibt Wien regelrecht in einem Corona-Wahn. In den öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Fahrgäste nach wie vor FFP2-Masken tragen, obwohl das Virusgeschehen sich nicht anders verbreitet als im Rest von Österreich. Und in den Betrieben der Stadt Wien (Kindergärten, Krankenhäusern, Wiener Linien) bekommen nach wie vor nur geimpfte Personen einen Arbeitsplatz.

Wiener Spitäler weisen Patienten aus Bundesländern ab

Das führt zu eklatantem Personalmangel. Bei den Straßenbahn- und Bus-Linien müssen die Intervalle verlängert werden, und die Wiener Spitäler wollen aufgrund der akuten Personalnot Patienten aus den Bundesländern nur noch in absoluten Notfällen behandeln.

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