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Obwohl ein Kunde zu Hause war und sogar mit der Sprechanlage das Haustor öffnete, wurde sein Paket bei einem Dritten zustellt.

3. Dezember 2022 / 18:26 Uhr

Ärger vor Weihnachten: Mitarbeiter stellen Lieferung nicht ordnungsgemäß zu

„Die Post bringt allen was“, wird immer wieder geworben. Doch ein Kunde ist bereits zum zweiten Mal verärgert. Bei einer Möbelhauskette bestellte er Ende November ein Regal und bezahlte für die Lieferung an seine Wohnadresse einen Zuschlag von 6,75 Euro. Über das Internet verfolgte er den Postweg und erwartete die Lieferung am Freitag. Doch es folgte keine Zustellung. Letztendlich bekam er am Folgetag eine Email, dass sein Paket heute (Samstag) zustellt werde.

Obwohl Kunde zu Hause: Lieferung kommt nicht

Es ist Mittagszeit und es klingelt an der Sprechanlage. Der Kunde erkennt am Videobildschirm, dass ein Mann mit mehreren Paketen vorm Haustor steht. Der Kunde macht mit der Anlage die Türe auf, wartet und wartet. Doch es kommt niemand. Eine Stunde später erhält er eine elektronische Nachricht, dass sein Paket von einem Dritten entgegengenommen wurde. Und es ist nicht das erste Mal, dass ein Möbelstück bei einem anderen gelandet ist. So wie beim ersten Mal liegt schließlich eine Benachrichtigung in seinem Postkasten. Doch dieses Mal ist der Abnehmer nicht zu Hause.

Er befindet sich im fünften Stock und die Lieferanten fanden es nicht der Mühe wert auch in den sechsten Stock zu fahren, wo der Kunde seine Wohnung hat. Die Wohnanlage hat übrigens drei Lifte. „Ich habe mehr als sechs Euro für die Lieferung bezahlt. Da kann man schon erwarten, dass es eine ordnungsgemäße Zustellung oder zumindest den Versuch gibt“, meint er, wirft dem Lieferanten Faulheit vor und will sich bei der Post beschweren. Denn es handle sich um ein recht großes und schweres Paket. Sollte er wieder etwas bestellen, würde er den Postler, sollte dieser erneut einige Meter Laufzeit einsparen wollen, abfangen und zur Rede stellen.

Es hätte schlimmer kommen können

In einem Punkt meint der Kunde, dass er Glück habe. Regelmäßig liest er im Aushang der Wohnanlage von Bewohnern, die von einem bekannten US-Onlineversandhändler ein Paket erwarten würden. Zwar seien Pakete an Dritte zugestellt worden. Jedoch werde nie angegeben, an wen bzw. an welche Wohnung geliefert worden sei. Bei über 170 Parteien gestaltet sich die Suche dann sehr schwierig.

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