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Dompfarrer Toni Faber hatte in der Vergangenheit “kein Mitleid mit Ungeimpften” und wünschte ihnen einen möglichst harten Lockdown.

2. August 2022 / 10:57 Uhr

Dompfarrer Faber setzte “Zeichen für Toleranz”, während er “Ungeimpften harten Lockdown” wünschte

Nicht nur Bundespräsident Alexander Van der Bellen nutzte den Selbstmord einer oberösterreichischen Ärztin und eine Mahnwache für sie gestern, Montag, am Stephansplatz in Wien schamlos aus, um politisches Kleingeld daraus zu schlagen. Auch der stets um Medienpräsenz bemühte Dompfarrer Toni Faber instrumentalisierte die Tragödie.
Zeichen “für Toleranz”
Faber ließ es sich nicht nehmen, extra die Glocken des Stephansdomes anlässlich der Mahnwache läuten zu lassen. Freilich geschah dies kein einziges Mal für die dutzenden Selbstmordopfer aufgrund der Corona-Maßnahmen, oder für die von Afghanen vergewaltigte und ermordete Leonie.
Faber äußerte sich mit den üblichen hohlen Phrasen über Toleranz zu seinen Beweggründen dafür:

Ich glaube, dass es wichtig ist, ein Zeichen zu setzen für das Leben, für die Toleranz, für die Bereitschaft, dem Leben zu dienen. Um 20.45 Uhr läuten die Glocken für Kellermayr, die mit voller Leidenschaft Ärztin war.

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Faber hetzte gegen impffreie Menschen
Just jener Pfarrer, der nun Toleranz einfordert, war es aber, der in der Vergangenheit ungeniert öffentlich gegen impffreie Menschen schoß. Im Fernsehen betonte Faber:

Es ist ein geringeres Übel, diejenigen auszugrenzen, die sich noch nicht impfen haben lassen, als für die gesamte Bevölkerung einen Lockdown verordnen zu müssen.

Zudem wünschte sich der Dompfarrer einen “möglichst harten Lockdown für Ungeimpfte” – wir berichteten.

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