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Sebastian Bohrn-Mena hat wüste Verbal-Attacken gegen FPÖ-Chef Herbert Kickl verbreitet und muss diese nun widerrufen.

21. April 2022 / 12:16 Uhr

Nach Klage von FPÖ-Chef Kickl: Bohrn-Mena widerruft Aussage

Dem selbsternannten Tierschutz-Aktivisten Sebastian Bohrn-Mena, einst Politiker der gescheiterten „Liste Pilz“, davor bei SPÖ bzw. ÖVP aktiv, wird am TV-Kanal von oe24 regelmäßig eine Bühne geboten. Bekannt ist dabei, dass er bei Diskussionen von „Fellner Live“, bei dem das Gegenüber eine andere politische Auffassung hat, regelmäßig die Beherrschung verliert, was auch dazu führt, dass diverse Zuseher auf ein anderes Programm umschalten. Bei einer verbalen Attacke gegen FPÖ-Klubobmann Herbert Kickl am 8. März dieses Jahres vergriff sich der Ex-Politiker derart im Ton, dass Kickl beim Handelsgericht Klage einbrachte.
Kickl will Flüchtlinge „sterben lassen“
Konkret verlor Bohrn-Mena gegenüber seinem Kontrahenten Gerald Grosz die Beherrschung, als es um die Flüchtlinge aus der Ukraine ging. Und verstieg sich zu folgender Aussage:

Aber Ihr Freund Kickl sagt, wir sollen sie alle sterben lassen. Das ist ein Irrsinn der FPÖ und der Rechten in Österreich. Die sagen, nehma das Gas, machma einen Freundschaftsvertrag mit der Partei von Putin, aber lassen wir die Flüchtlinge sterben.

Aussagen, die zum einem schwer nachzuweisen sind, da sie vom FPÖ-Chef so sicher nicht getätigt wurden. Und zum anderen ehrenbeleidigend und kreditschädigend seien, so das Argument in der Klage.
Klein, aber fein gibt es nun auf der Startseite von oe24.at einen Hinweis auf den Widerruf. Vielleicht wird dies Bohrn-Mena eine Warnung sein, um sich künftig mit verbalen Ausritten zurückzunehmen. Besser wäre aber wohl, wenn er überhaupt nicht mehr zu TV-Diskussionen eingeladen wird.

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