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Claudia Plakolm

ÖVP-Staatssekretärin Claudia Plakolm kam wegen ihres teuren Kaffeegeschirrs in die Schlagzeilen, jetzt schaffte sie es mit der Bekanntgabe der sexuellen Vorlieben ihrer Mitarbeiter in die Zeitung.

15. März 2022 / 16:45 Uhr

Für Boulevard-Schlagzeile gibt ÖVP-Staatssekretärin sexuelle Vorlieben ihrer Mitarbeiter preis

Drei von acht Mitarbeitern der ÖVP-Staatssekretärin Claudia Plakolm durften heute, Dienstag, nicht zum Blutspenden mitkommen. Sie hatten zu viel Sex oder sind homosexuell. Plakolm gab die sexuellen Vorlieben ihres Teams bekannt, um das Blutspendeverbot für diese Gruppe zu thematisieren und/oder um eine billige Schlagzeile im Boulevard zu erhaschen.
Zu viel Sex oder homosexuell
Unter dem Titel „Zu viel Sex? Blutspendeverbot für Plakolms Mitarbeiter“ berichtete Heute, dass drei von acht Personen aus dem Büro der ÖVP-Staatssekretärin vom Blutspenden für die Ukraine ausgeschlossen wurden. Im Artikel heißt es:

Sie sind homosexuell oder waren in den vergangenen zwölf Monaten mit mehr als drei Sexualpartnern im Bett. Beides gilt immer noch als Ausschlussgrund für eine Blutspende, man muss das vor Abgabe offenlegen. Betroffen vom Verbot sind auch Frauen, die Sex mit einem Mann hatten, der gleichgeschlechtlichen Sex hatte.

Schnedlitz: “Mitarbeiter für die Eigen-PR missbraucht”
FPÖ-Generalsekretär und Jugendsprecher Michael Schnedlitz findet die Vorgangsweise von Plakolm skandalös. Gegenüber unzensuriert sagte er:

Wie skrupellos muss man sein, dass man das Sexualleben und die sexuelle Orientierung seiner Mitarbeiter zum Spielball für die Eigen-PR missbraucht?

Hier würden die Persönlichkeitsrechte verletzt, nur um mit einer Geschichte in der Zeitung zu stehen. Es sei traurig, wenn die Jugendstaatssekretärin sonst keine Themen finde, um sich selber ins Gespräch zu bringen, so Schnedlitz.
Geschirrservice um 1.780,32 Euro
Bisher hatte die ÖVP-Staatssekretärin auf sich aufmerksam gemacht, als sie für ihr Büro ein Geschirrservice um 1.780,32 Euro anschaffte. Möglich, dass Claudia Plakolm aufgrund dieser negativen Schlagzeile jetzt nach anderen Themen sucht, um in den Medien vorzukommen. Auch wenn dies auf dem Rücken ihrer Mitarbeiter passiert.

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