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Depression

Die schwarz-grüne Regierung musste jetzt zugeben, dass mehr als die Hälfte der jungen Menschen in Österreich mit depressiven Symptomen kämpfen. Das ist die direkte Folge ihrer Politik!

20. Februar 2022 / 15:21 Uhr

Mit 13 Millionen kann Regierung Lebensjahre der Jugend nicht „zurückkaufen“!

Ein Maßnahmenpaket der Regierung mit 13 Millionen Euro soll die psychosozialen Folgen der Covid-19-Krise bei Kindern und Jugendlichen lindern, verkündete Jugendstaatssekretärin Claudia Plakolm (ÖVP) in einer Pressekonferenz am Freitag, 18. Februar. „Das ist ein Witz“, sagt der frühere Regierungsberater und Allgemeinmediziner Martin Sprenger.
Hunderttausende gesunde Lebensjahre gestohlen
Faktum sei, so Sprenger auf seiner Facebook-Seite, dass diese Regierung vollkommen unnötig und ohne Not der kommenden jungen Generation hunderttausende gesunde Lebensjahre gestohlen habe. Da würden 13 Millionen gar nichts nützen. Da bräuchte es eine 180 Grad Kehrtwende im Denken, ein Aufbrechen dieses medizinisch-virologischen Tunnelblicks. Eine sofortige und dauerhafte Beendigung aller Maßnahmen insbesondere für Kinder und Jugendliche.

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Regierung hörte auf „falschen Experten“ Sprenger nicht
Das sagt ein Mann, der Anfang 2020 noch in der Corona-Taskforce der Bundesregierung saß und den grünen Gesundheitsminister Rudolf Anschober beraten hatte. Schon im April wollte Sprenger dann mit dem Expertenstab nichts mehr zu tun haben. Im Standard war am 9. April 2020 zu lesen:

In einem Interview hatte der Public-Health-Experte unter anderem das Schließen von Parks und Wandergebieten als „nicht nachvollziehbar“ bezeichnet. Solange der Abstand im Freien gewahrt werde, bestehe dort kein Infektionsrisiko. Darauf in der ZiB 2 am Montag angesprochen, sagte Sebastian Kurz (ÖVP) sinngemäß, er höre zum Glück nicht auf die falschen Experten, die ihn vom erfolgreichen Weg abbringen wollten. Besonders pikant: Der „falsche“ Experte Sprenger war zu diesem Zeitpunkt Mitglied des Expertenstabs der Corona-Taskforce, die mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) mehrmals wöchentlich die Strategie im Kampf gegen das Virus berät.

Plakolm: „Es brennt an allen Ecken und Enden“
Martin Sprenger von der Medizinischen Universität Graz hat also früh erkannt, dass der Weg der Bundesregierung bei der Corona-Politik in die falsche Richtung führt. Kurz & Co. hörten nicht auf ihn – die Folgen haben wir jetzt: ÖVP-Jugendstaatssekretärin Plakolm musste sich eingestehen, dass es an allen Ecken und Enden brenne. Sie sagte in einer Pressekonferenz:

Mehr als die Hälfte der jungen Menschen in Österreich kämpft mit depressiven Symptomen, sechs von zehn haben Essstörungen. 47 Prozent der jungen Menschen leiden unter Schlafstörungen und 16 Prozent haben wiederholt Suizidgedanken.

Zwei Jahre mit medizinisch-virologischem Tunnelblick
Sprenger kann diese Aussage kaum fassen: Zuerst drangsaliere die österreichische Regierung zwei Jahre lang mit ihrem medizinisch-virologischen Tunnelblick und unverhältnismäßigen Maßnahmen über eine Million Kinder und Jugendliche, dann stelle man 13 Millionen für die Wiedergutmachung zur Verfügung. Wörtlich meinte er:

Erstens, sind die 13 Millionen ein Witz im Vergleich zu den Hunderten Millionen Euro, die das Kanzleramt für Propaganda, Inszenierung und Message Control ausgegeben hat. Sie sind ein Witz im Vergleich zu der Milliarde für eine sinnlosen Impflotterie und sie sind ein Witz im Vergleich zu den Milliarden für faktenbefreites Massentesten.
Zweitens, zeigt dieses medienwirksam angekündigte Angebot wieder einmal in welchem Tunnel sich die Regierung befindet. Anscheinend gedenkt sie wirklich den willkürlich zugefügten Schaden mit therapeutischen Angeboten und einer Medikalisierung der Kinder und Jugendlichen zu beheben. Big Pharma freut das sicher, wenn der Umsatz an Antidepressiva steigt.
Drittens, sind die psychosozialen Folgen ja nur ein Teil des verursachten Schadens. Da kommen ja noch Bildungsdefizite, Kinderarmut, vergrößerte Ungleichheit, Jobverluste, Suchtprobleme, Bewegungsmangel, Essstörungen und vieles mehr dazu.

„Hoffe, dass das irgendwann Konsequenzen hat“
Hätte Österreich sich ein Beispiel an den skandinavischen Ländern genommen, wäre uns dieser gigantische Schaden erspart geblieben, so Sprenger, der hofft, „dass das irgendwann Konsequenzen hat“. In einem weiteren Kommentar auf Facebook schreibt Martin Sprenger:

Alle diese Parteien haben zwei Jahre lang die Kinder und Jugendlichen ausschließlich medizinisch-virologisch betrachtet. Als Gefährder der Gesellschaft bezeichnet, die täglich getestet werden und auch am Sitzplatz eine Maske tragen müssen. Es wurden ihnen die Begegnungsorte genommen, die sozialen Kontakte, die Bewegungsräume, der Schul- und Vereinssport und vieles mehr. Stattdessen wurden sie monatelang vor Bildschirme gesetzt, bis auch die letzte Motivation verloren ging. Dann wurden sie solange als gefährdet geframt, irrationalen Ängsten der Erwachsenen ausgesetzt, dass sich diese tief in die Psyche eingraviert haben.

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