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Manchmal hat man Glück im Leben: Just an der Stelle, wo Sperrgitter vorbereitet waren, die einzigen entlang der langen Demo-Route, genau dort stellte die Polizei „gefährliche Utensilien“ fest.

8. Januar 2022 / 18:50 Uhr

Plumper Einschüchterungsversuch im Nehammer-Stil: Polizei zieht unter „Schämt-euch-Rufen“ ab

Die Großdemonstration in der Wiener Innenstadt am heutigen Samstag war einmal mehr ein deutliches Signal an die schwarz-grüne Regierung, ihre radikale Corona-Politik gegen das Volk einzustellen.
Viele Zehntausend Teilnehmer
Laut offiziellen Angaben zogen 40.000 Teilnehmer, tatsächlich ein Mehrfaches davon, gut gelaunt und vollkommen friedlich trotz eisiger Kälte über die Ringstraße.
Schon am Weg zu den Standkundgebungen am Maria-Theresien-Platz und Heldenplatz fielen drei Sperrungen am Ring in Höhe Burggarten auf, die einzigen Sperrgitter entlang der gesamten 5,4 Kilometer langen Demo-Route. Sollte damit am Abend die Fortsetzung des Zuges verhindert werden?
Zwei glückliche Zufälle!
Nein, „zufällig“ stellte die Polizei genau an dieser Stelle „pyrotechnische Gegenstände und andere gefährliche Utensilien“ fest – und kesselte die Demonstranten ein. Denn, wie der ORF rechtfertigt, „diese Personen mussten kontrolliert werden, hieß es seitens der Polizei“. Wie gut, dass Sperrgitter an drei nahen Stellen zur Hand waren! Welch ein glücklicher Zufall!
Und noch ein zweiter glücklicher Zufall: Am Balkon im Haus Opernring 13 filmte ein fünfköpfiges Kamerateam – direkt über dem Kessel, wo die Polizei die Demonstration „plötzlich“ anhalten „musste“.
Zufälle gibt es! Oder doch zwei wunderschöne „göttliche“ Fügungen?
Spiel durchschaut
Einige Demonstranten sollen versucht haben, die Absperrung zu durchbrechen, „was die Exekutive mit dem Einsatz von Pfefferspray abwendete“. Der ORF weiter: „Nach der Anhaltung konnte der Zug gegen 15.30 Uhr weitergehen“, allerdings unter Schämt-euch-Rufen für die Polizisten, die bei dieser Inszenierung mitspielen mussten.

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